Nachgefragt: Wie geht es mit Transferaktie Djuricin weiter?

Von David Mayr
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Marco Djuricin will seine Zukunft bald geklärt wissen.
Marco Djuricin will seine Zukunft bald geklärt wissen. - © EPA/Krugfoto
Sollte Robert Berič Rapid nach dem Aus im Champions-League-Playoff verlassen, könnte Bewegung ins heimische Stürmer-Karussell kommen.

Noch eine knappe Woche ist das Sommer-Transferfenster offen, und die beiden am höchsten gehandelten Aktien der heimischen Bundesliga sind zwei Mittelstürmer: Rapids Goalgetter Robert Berič und Salzburgs Ersatzmann Marco Djuricin. Bei beiden könnte sich in den kommenden Tagen noch einiges tun.

Berič wird weiterhin heftig vom englischen Zweitligisten FC Reading umworben, der zuletzt sogar die von Rapids Sportdirektor Andreas Müller eingangs geforderten 5,4 Millionen Euro geboten hat. Jedoch habe dieser Preis vor einigen Wochen und nicht so knapp vor Ablauf der Transferfrist gegolten, betonte Klubpräsident Michael Krammer zuletzt im Kurier. Bleibt abzuwarten, wie sich alle Beteiligten nach Rapids Ausscheiden im Playoff der Champions League positionieren, Gespräche dieser Tage sollen Klarheit bringen.

Djuricin: Kein neuer Kontakt zu Rapid

Als möglicher Nachfolger im Falle eines Berič-Abgangs wurde in der Vergangenheit immer wieder Marco Djuricin genannt. “Vor ein paar Wochen gab es eine Anfrage von Rapid, allerdings konnten sie sich nicht mit Salzburg einigen”, bestätigt dessen Berater Alexander Sperr gegenüber VIENNA.AT. “Seitdem ist es aber zu keinem neuen Kontakt gekommen.” Überlegungen, wie es nach einem Berič-Verkauf weitergehen könnte, verweist Sperr ins Reich der Spekuklationen.

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Posted by FC Red Bull Salzburg on Mittwoch, 26. August 2015

Djuricin war erst vergangenen Jänner für 2,5 Millionen Euro von Sturm Graz zu Red Bull Salzburg gewechselt, pendelt dort aber unter Neo-Trainer Peter Zeidler zwischen Ersatzbank und Tribüne. “Wir sondieren derzeit und versuchen, etwas zu initiieren”, sagt Sperr. “Es gibt einige Interessenten”, die Chancen auf eine Rückkehr zu Sturm Graz bezeichnet er aber als verschwindend gering.

In jedem Fall arbeitet Djuricin auf eine Lösung bis zum Wochenende hin. “Wir werden nicht bis Montag (letzter Transfertag, Anm.) warten. Wenn sich bis Samstagvormittag nichts Konkretes ergibt, wird er in Salzburg bleiben und dort den Kampf weiter aufnehmen”, kündigt Sperr an, ist sich der Schwierigkeit der Aufgabe für seinen Klienten aber bewusst: “Dort wird momentan auf ganz junge Spieler gesetzt, das ist bitter für einen, der in seiner Karriere schon ein bisschen etwas erreicht hat, aber nicht zum Zug kommt.” Welche Klubs noch Interesse an Djuricin zeigen, will Sperr nicht verraten.

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