Nach Häupls 22-Stunden-Sager marschieren Lehrer am 1. Mai nicht mit

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Michael Häupl hat die Lehrer sehr verärgert.
Michael Häupl hat die Lehrer sehr verärgert. - © APA
“Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Als Reaktion auf diese Aussage, wollen die Lehrer am 1. Mai nicht mitmarschieren.

Der Zentralverein der Wiener LehrerInnen wird am 1. Mai nicht mit der restlichen SPÖ marschieren. Das teilte die Leitung des Vereins am Freitag per Aussendung mit. Grund dafür: Man sei “schockiert” über die “diffamierenden Äußerungen”, die Wiens Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ) im Zuge der Arbeitszeitdebatte getätigt hatte.

Lehrer setzen ein “Zeichen der Entrüstung”

Man wolle sich von der “Polemik des Bürgermeisters der, nur um einen politischen Sager zu platzieren, den Einsatz und das Engagement der Lehrer negiert” distanzieren, hieß es weiter. Deshalb werde man “als Zeichen der Entrüstung” das erste Mal in der hundertjährigen Geschichte des Vereins nicht an den Feierlichkeiten zum 1. Mai teilnehmen. (APA)

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