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Mit Unheilig auf der Couch: Der Graf im Interview

Unheilig ohne Defintion: Der Graf lässt sich nicht gerne in Schubladen stecken. Unheilig ohne Defintion: Der Graf lässt sich nicht gerne in Schubladen stecken. - © dapd / Vienna.at
Warum er sein Privatleben so streng unter Verschluss hält, wie er mit Kritik an seinen Songs umgeht und warum seine Musik wie “eine große Döner-Pizza” ist, verriet uns der mysteriöse Graf gut gelaunt im Gespräch.

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Sitzt man ihm gegenüber, ist der geheimnisvolle Graf im schwarzen Anzug eigentlich sehr normal: Sympathisches Lächeln, deutscher Akzent, eine volle Stimme. Gut gelaunt ist er sogar nach über zwanzig Interviews an einem Tag – für Sightseeing in Wien bleibt dabei leider keine Zeit, lediglich Promo für sein neues Album “Lichter der Stadt” steht auf dem Programm.

“Dabei mache ich wahnsinnig gerne Urlaub in Österreich. Ich bin gerne in der Natur, und eure Berge sind einfach schöner als in Good Old Germany,” outet er sich als Naturmensch im Gespräch mit Vienna.at. Geht man also im Sommer bei uns wandern, kann es schon mal passieren, dass man dem Grafen über den Weg läuft. Vieles zu seiner Person wird man aber auch dann nicht erfahren. „Ich halte Privates privat, um mich zurückziehen zu können. Ich brauche wie jeder andere Mensch auch die Möglichkeit, abschalten zu können.“

Ist der Graf verheiratet?

Dabei gäbe es so viele Geheimnisse: Ist er verheiratet oder nicht? Er trägt einen Ring, ist das ein Freundschafts- oder ein Ehering? Hat er Kinder, hat er keine? Hat er eine Partnerin – oder vielleicht einen Freund? Diese Fragen kennt der Graf zu Genüge. “Die Menschen juckt es, diese Dinge zu wissen, aber ich erzähle es eben nicht.  Privat bin ich lieber in meinen Texten, da gebe ich ohnehin soviel von mir Preis.”

Als reine Kunstfigur sieht er sich nicht, im Gegenteil. „Es gibt keinen Unterschied, ob ich mich als Graf mit Fans treffe, oder privat mit Freunden zum Grillen. Ich bleibe immer der gleiche Mensch, denn ich kann mich nicht solange verstellen.”

Kritik am Grafen: Unheilig und der “kommerzielle Erfolg”

Für seine Musik hat er adhoc keine Definition parat. “Es gibt keine Richtung  – ich möchte nicht in irgendeine Schublade gesteckt werden. Ich mache nur die Musik, die ich selber mag, etwas anderes kann ich gar nicht machen. Ich gehe aber auch ganz offen mit Kritik um – durch Reibung wächst man schließlich.“

Und was ist mit der Kritik am kommerziellen Erfolg? „Wichtiger ist für mich, in den Spiegel schauen zu können. Von Seiten der Gothic-Szene, aus der ich ja komme, höre ich immer wieder laute Kritik, weil wir jetzt kommerziellen Erfolg haben. Meine Musik hat sich aber nicht verändert – nur die Leute, die sie hören, sind einfach mehr geworden. Wer nur aus diesem Grund meine Musik nicht mehr hören will, hat sie ohnehin nie aus Gefallen gehört, sondern nur, weil es ein  Geheimtipp war. Und darauf kann ich ehrlich gesagt verzichten.“

Unheilig: Konzerte für Groß und Klein

In Wien gastiert Unheilig am 26. August in der Stadthalle. “Bei Unheilig herrscht live eine ganz besondere Stimmung – unsere Konzerte sind etwa Familienkonzerte. Leute von acht bis 80 kommen zu uns. Kinder bis 10 Jahren kommen gratis rein, einfach vorab eine Email als Information schicken. Denn warum sollte ein Teil der Familie daheim sitzen bleiben müssen?”

Warum seine Musik wie eine “große Döner-Pizza” ist und wie er beispielsweise mit der vielen weiblichen Bewunderung seiner Fans umgeht, verriet uns der Graf weiters im Gespräch:

Dieses Video steht leider nicht mehr zur Verfügung- weitere Videos finden Sie auf www.vienna.at/video

(Redaktion: Amina Beganovic / Video: Alexander Blach)



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