“Mission: Impossible”: Tom Cruise macht seit 19 Jahren das Unmögliche möglich

Tom Cruise spielt seit 19 Jahren in Mission: Impossible
Tom Cruise spielt seit 19 Jahren in Mission: Impossible - © AP/DAPD
Tom Cruise ist 1996 zum ersten Mal in die Rolle von Ethan Hunt in der Film-Reihe “Mission: Impossible” geschlüpft. 19 Jahre später geht am Donnerstag, den 23. Juli die Weltpremiere des bereits fünften Teils über die Bühne.

“Get rid of that scum” (dt.: “Schaff den Mistkerl weg”) waren die ersten Worte von Tom Cruise (53) als Ethan Hunt in “Mission: Impossible”. 1996 schlüpfte der damals 33-jährige Hollywoodstar erstmals in die Rolle des gerechten, das Unmögliche möglich machenden Geheimagenten. Mit “Rogue Nation” feiert am Donnerstag in der Wiener Staatsoper der bereits fünfte Teil der Actionfilmreihe Weltpremiere.

Ausgangslage der Agenten-Saga

Als Geheimagent der Impossible Missions Force (IMF) erhält Ethan Hunt von der Regierung scheinbar unerfüllbare Aufträge, die ihn um die ganze Welt führen. Nach u.a. London, Moskau, Schanghai oder Dubai ging es für “Rogue Nation” erstmals auch nach Wien, wo im August des Vorjahres an zehn Tagen in und um die Wiener Staatsoper sowie in der U-Bahn-Station Schottenring gedreht wurde. Weitere Drehorte waren London und Marokko. Während Hunts zentrales Team sich immer wieder verändert, sind in “Rogue Nation” mit Ving Rhames als Luther Stickell, Simon Pegg als Benji Dunn und Jeremy Renner als William Brandt Sidekicks zum wiederholten Male dabei.

Die zentralen Elemente aus der gleichnamigen TV-Serie von Bruce Geller, die von 1966 bis 1973 in den USA lief und in Deutschland nur kurzzeitig unter dem Titel “Kobra, übernehmen Sie” zu sehen war, werden über sämtliche Filme hinweg beibehalten: So führen Gut und Böse Täuschungsmanöver mittels realistischer Masken durch, zerstören sich brisante Nachrichten nach wenigen Sekunden selbst, wenden die Agenten versierte technische Tricks zur Auftragserfüllung an und ist in zentralen Momenten Lalo Schifrins legendäre “Mission: Impossible”-Komposition zu hören.

Tom Cruise dreht viele Stunts selbst

Action-Fans kommen bei Cruise, der einen Großteil seiner Stunts selbst durchführt, stets voll auf ihre Kosten: Explosionen, Schießereien und Verfolgungsjagden ebnen seinen Weg. In punkto Hunt-Stunts haben sich die Filme einander stets übertroffen. Robbte sich Cruise im ersten Teil von Regisseur Brian De Palma noch auf dem Dach eines TGV voran, hängt er in Teil 5 – nur mit einem Drahtseil gesichert – an der Tragfläche eines startenden Flugzeugs. Legendär auch die Verfolgungsjagd auf dem Motorrad, die er sich in “Mission: Impossible II” mit Dougray Scott liefert, sowie zuletzt seine atemberaubende Akrobatik am Burj Khalifa Hochhaus in Dubai: Für “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” schwang sich Cruise am höchsten Gebäude der Welt von einem Fenster zum nächsten.

“Phantom Protokoll” war dann mit Erlösen von 694,7 Millionen Dollar (640 Mio. Euro) an den weltweiten Kinokassen und einem Zuspruch von 93 Prozent auf der Bewertungsseite “rottentomatoes.com” auch die erfolgreichste Episode der Reihe. Insgesamt rund zwei Milliarden Dollar (1,84 Mrd. Euro) hat die Reihe bisher eingenommen. Der neueste Teil dürfte laut Analysten zwar einen vergleichsweise schwachen Start in den USA hinlegen, könnte global den Einnahmenrekord seines Vorgängers aber noch toppen.

Der für viele Fans insgeheim beste Film, J.J. Abrams’ “Mission: Impossible III”, hat übrigens das mit Abstand schwächste Ergebnis an den Kinokassen eingefahren: Ethan Hunts Psychokrieg mit seinem bis dato wohl charismatischstem, gefährlichstem Feind Owen Davian, gespielt vom genialen, mittlerweile verstorbenen Philip Seymour Hoffman, spielte “nur” 134 Mio. Dollar in den USA bzw. rund 398 Mio. Dollar weltweit ein. Andere Bösewichte – wie Dougray Scott als übergelaufener Agent in Mission: Impossible II” oder Michael Nyqvist als Atomwaffenstratege in “Phantom Protokoll” – stellte Hoffman dennoch in den Schatten.

(APA/ Bilder: AP/DAPD)

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