LIVE zur Flüchtlingskrise: Erneut tausende Flüchtlinge in Österreich angekommen

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Die aktuellen Geschehnisse zur Flüchtlingskrise im Liveticker
Die aktuellen Geschehnisse zur Flüchtlingskrise im Liveticker - © AP/EPA
Während in Österreich erneut mehrere Menschen angekommen sind und ein Aktionstag für Flüchtlinge mit Demonstration und Konzert in Wien geplant ist, stürmten zahlreiche Flüchtlinge den Eurotunnel. Wir berichten wieder live über die aktuellen Geschehnisse zur Flüchtlingskrise.

Mit einer Demonstration und einem Konzert wird am Samstag, den 3. Oktober in Wien Solidarität mit Flüchtlingen beschworen. 40.000 oder mehr Teilnehmer erwarten die Veranstalter der Kundgebung “Flüchtlinge willkommen”. Bis zu 50.000 Gästen wird für “Voices for Refugees” gerechnet, wo unter anderem die Toten Hosen ihre Stimme erheben.

Demonstration und Konzert in Wien

Die Demonstration wird von der Plattform für eine menschliche Asylpolitik getragen, die zahlreiche NGOs und zivilgesellschaftliche Initiativen vereint. Nach einer Auftaktveranstaltung um 13 Uhr am Christian-Broda-Platz soll über Mariahilfer Straße und Ring zum Parlament marschiert werden, wo die Schlusskundgebung abgehalten wird.

Nahtlos knüpft daran das Konzert am Heldenplatz um 16.30 Uhr an. Die Volkshilfe konnte rund 15 heimische und internationale Künstler, darunter die Toten Hosen, Conchita Wurst, Bilderbuch, Zucchero, Konstantin Wecker und Kreisky, dafür gewinnen. Puls 4 überträgt das Konzert ab 18.50 Uhr live. Auch viele andere Wiener Kunst- und Kultureinrichtungen solidarisieren sich am Aktionstag mit Flüchtlingen.

Flüchtlingskrise im Liveticker

Der Flüchtlingszustrom am burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf hat auch in der Nacht auf Samstag angehalten. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland erreichten dort von Mitternacht bis 7.00 Uhr rund 2.350 Flüchtlinge die österreichische Grenze. In Heiligenkreuz wurden hingegen nur 13 Personen gezählt. Am Freitag waren insgesamt 2.640 Flüchtlinge an der österreichisch-ungarischen Grenze in Nickelsdorf und 43 in Heiligenkreuz angekommen.

>> Das Line-Up zum “Voices For Refugees” – Konzert in Wien

Flüchtlingskrise im Liveticker - Die Geschehnisse vom 3. Oktober

100,000? Bist du deppert, liebes Wien. Faith in humanity restored. #voicesforrefugees

Gänsehaut am Heldenplatz Wien... Danke für ein FÜREINANDER! #voicesforrefugees - dankbar hier: Heldenplatz http://t.co/3r0P3pDsRy
19:23 | Johanna Mayer

Faymann reist nach Griechenland: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) reist in den nächsten Tagen nach Griechenland. Seine Sprecherin Susanna Enk bestätigte der APA eine entsprechende Information des "Kurier" und "Krone". Dabei geht es um die konkrete Hilfe bei der Errichtung von Erstaufnahmezentren, sogenannte "Hotspots" für ankommende Flüchtlinge. Faymann werde auch den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras treffen.
19:21 | tanja malle

update: according to organizers, 100.000 now gathered in Vienna @ #VoicesForRefugees http://t.co/EPtYmtGWDT
18:21 | Johanna Mayer

Das Solidaritätskonzert "Voices for Refugees" am Wiener Heldenplatz hat am Samstagnachmittag bei regem Publikumszustrom begonnen. "Ein gerechtere Welt ist möglich", sagte Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger in seiner Eröffnungsrede. Der italienische Rockstar Zucchero, am Abend mit Wiener Kinderchor auf der Bühne, meinte im APA-Interview über die Veranstaltung: "Es ist der richtige Moment dafür."
17:42 | ntatschl

17:33 | ntatschl

Das heutige Line-Up am Heldenplatz: 17:35 Christoph & Lollo, 17:55 Tagträumer, 18:15 Kreisky, 18:35 Seiler & Speer, 19:15 Konstantin Wecker & Band, 19:45 Soap&Skin, 20:10 Raoul Haspel, 20:25 Conchita, 20:55 Zucchero, 21:35 Bilderbuch, 22:20 Die Toten Hosen
17:20 | ntatschl

Campino beehrte Demo-Schlusskundgebung: Mit einem äußerst prominenten Gast ist die Abschlusskundgebung für Flüchtlinge in Wien über die Bühne gegangen. Campino, Sänger der Toten Hosen, ergriff das Wort und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Event "Strahlkraft auch in andere Länder" haben könnte. "Das ist einfach groß", sagte er. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bedachte er mit einem lauten "Fuck!".Campino, der heute Abend mit seiner Band beim "Voices for Refugees"-Konzert am Heldenplatz auftreten wird, warnte vor einem Verfall Europas, wenn die Länder das Fluchtproblem nicht gemeinsam lösen. Die Kundgebung in Wien könnte eine "historische Bedeutung haben", rief er den Zehntausenden Anwesenden zu.
16:50 | ntatschl

Laut Polizei 20.000 Menschen bei Demonstration in Wien: An der Solidaritäts-Demonstration für Flüchtlinge haben am Samstag "etwas mehr als 20.000 Personen" teilgenommen. Das sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl der APA. "Der Verlauf war friedlich, es gab keinerlei Zwischenfälle." Lediglich der Verkehr musste temporär gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei soll die Sperre des Rings noch bis mindestens 18.00 Uhr aufrecht bleiben. Gegen 16.30 Uhr fand vor dem Parlament noch die Schlusskundgebung statt, zu der sich die Teilnehmer der Demonstration am Ring versammelt haben. Kurz zuvor waren erst die letzten Demonstranten über die Mariahilfer Straße marschiert.
16:38 | ntatschl

Demo in Wien: Während die Spitze des Demozugs bereits beim Parlament angelangt war, waren gegen 15.00 Uhr noch nicht mal alle Teilnehmer vom Christian-Broda-Platz gestartet. Der rege Zulauf verstopfte zeitweise auch den Aufgang der U-Bahnstation. Die Demonstranten füllten schließlich die gesamte Mariahilfer Straße aus. Die Polizei war mit 400 Beamten im Einsatz, bei der Demobegleitung selbst verzichtete die Exekutive auf Schutzausrüstung. Polizeilich relevante Vorfälle gab es keine. Auf Höhe der Neubaugasse hatten sich auch Mitglieder der FPÖ bei einem Wahlstand versammelt, sie wurden von den Demonstranten lautstark ausgebuht. Die Polizei sperrte den Bereich mittels Tretgitter ab, die dortigen Beamten waren auch mit Schutzausrüstung ausgestattet. Viele Menschen hatten selbst gebastelte Schilder mit, geziert mit Schriftzügen wie beispielsweise "Illegale Fluchtwege öffnen" oder auch "Zusammen ist man weniger allein". "Refugees are welcome here", skandierten die Protestierenden während des Marsches, der vom Christian-Broda-Platz über die Mariahilfer Straße Richtung Parlament führte. Zuvor hatten Freiwillige bei der Startkundgebung unter anderem 800 Luftballone mit der Aufschrift "Flüchtlinge 1000x willkommen" verteilt, welche von den Demonstranten mitgenommen wurden. Man müsse aufstehen "gegen die Ungerechtigkeit die momentan herrscht, mit unseren Trommeln ist das eine schöne Möglichkeit für Aufmerksamkeit zu sorgen", sagte etwa Hanna, die mit ihrer Trommel-Band den Demonstrationszug begleitete. "Alle Menschen müssen die gleichen Rechte haben", forderte Samuel, Mitglied eines Roma-Vereins.
16:37 | ntatschl

Zehntausende Teilnehmer bei Demo in Wien: Heute haben mehrere zehntausend Menschen teilgenommen. Die Veranstalter sprachen noch während der Kundgebung von etwa 60.000 Personen. Die Polizei hatte am Nachmittag mehr als 20.000 Teilnehmer gezählt, wobei es sich noch um keine endgültigen Zahlen handelte. Man sei noch am Zählen, sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber der APA. Kurz vor 16 Uhr begann vor dem Parlament am Ring die Abschlusskundgebung. Die hohe Teilnehmerzahl zeigte sich auch daran, dass sich das Ende des Demonstrationszuges zu diesem Zeitpunkt noch auf der Mariahilfer Straße befand.
16:28 | ntatschl

16:21 | ntatschl

16:19 | ntatschl

15:49 | ntatschl

15:48 | ntatschl

In Salzburg bleibt der Zustrom an Flüchtlingen konstant: Der Flüchtlingsstrom in Salzburg bleibt konstant hoch. 370 Schutzsuchende wurden bereits am Samstagvormittag mittels Sonderzug nach Deutschland gebracht. Rund 600 Menschen wurden für diesen Tag noch am Salzburger Hauptbahnhof erwartet. Die Belegungs-Kapazität von 2.000 Personen werde fast immer - wie auch am Samstag erwartet - erreicht, berichtete das Land Salzburg in einer Presseaussendung. Bei der Lagebesprechung zur Flüchtlingssituation Samstagmittag wurde auch die weitere Vorgansweise behandelt. Am kommenden Dienstag finde wieder eine Generalreinigung und Desinfektion der Tiefgarage auf dem Salzburger Hauptbahnhof statt. Deshalb stehe diese an diesem Tag nicht zur Verfügung, hieß es.
15:45 | ntatschl

15:45 | ntatschl

15:44 | ntatschl

15:16 | ntatschl

15:12 | ntatschl

15:02 | ntatschl

14:52 | ntatschl

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14:44 | ntatschl

14:43 | ntatschl

14:39 | ntatschl

14:37 | ntatschl

Demo für Flüchtlinge in Wien: Zu Beginn der Veranstaltung performten Flüchtlinge aus Traiskirchen eindrucksvoll Auszüge aus Elfriede Jelineks "Schutzbefohlenen". Vertreter der Veranstalter - der Plattform für eine menschliche Asylpolitik - betonten in ihren Reden: "Wir heißen alle Flüchtlinge willkommen, egal ob sie durch Krieg, Verfolgung oder aus anderen Gründen zur Flucht gezwungen wurden." Gefordert werde die menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen, Qualitätsstandards in der Betreuung und die Öffnung der Grenzen. Zu Wort kamen außerdem Flüchtlinge, die über ihre Situation berichteten. Gegen 14.20 Uhr setzte sich der Demonstrationszug dann in Bewegung. Die Route führt über die Mariahilfer Straße, Babenbergerstraße und Ring bis zum Parlament, wo für 15.30 Uhr eine Schlusskundgebung geplant ist. Gleich im Anschluss daran (16.30 Uhr) startet am Heldenplatz ein Solidaritätskonzert für Flüchtlinge unter dem Motto "Voices for Refugees" - mit einem hochkarätigen Line-up: Auf der Bühne stehen u.a. die Toten Hosen, Conchita Wurst und Zucchero, auch Bundespräsident Heinz Fischer wird das Wort ergreifen. Die Veranstaltung wird bis in den späten Abend dauern.

14:37 | ntatschl

"Stetiger Zustrom" bei Demo in Wien: Mehrere tausend Teilnehmer haben sich zur Auftaktkundgebung der Demonstration "Flüchtlinge willkommen!" in Wienversammelt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung am Christian-Broda-Platz, die mit etwas Verspätung gegen 13.15 Uhr startete, waren es laut Polizei erst etwas über Tausend Teilnehmer, der Platz füllte sich aber rasch. Polizeisprecher Thomas Keiblinger konnte vorerst noch keine genauen Teilnehmerzahlen nennen. "Es gibt noch einen stetigen Zustrom", sagte er. Die Polizei war mit insgesamt 470 Beamten im Einsatz, "vom Westbahnhof bis runter zum Heldenplatz", sagte Keiblinger. "Es ist alles sehr friedlich."
14:32 | ntatschl

14:31 | ntatschl

14:31 | ntatschl

14:26 | ntatschl

14:25 | ntatschl

14:24 | ntatschl

14:23 | ntatschl

Zahlreiche Menschen beteiligen sich bei der Demonstration für Flüchtlinge in Wien (Bild: EPA)
14:13 | ntatschl

14:08 | ntatschl

14:06 | ntatschl

Über 100.000 Ankünfte in Kroatien binnen drei Wochen: Mehr als 100.000 Flüchtlinge sind in den vergangenen drei Wochen beim jüngsten EU-Mitglied Kroatien angekommen. Fast alle seien in Richtung Ungarn weitergeleitet worden, sagte der kroatische Innenminister Ranko Ostojic dem TV-Sender N1 am Samstag vor dem Flüchtlingscamp Opatovac im Osten des Landes. Die Ungarn brachten ihrerseits die Menschen an die österreichische Grenze. Allein am Samstag seien bis 09.00 Uhr fast 2.500 neue Flüchtlinge in Kroatien eingetroffen, teilte das Innenministerium in Zagreb weiter mit. Nachdem das EU-Mitglied Ungarn seinen international umstrittenen Zaun an der Grenze zu Kroatien fertiggestellt hatte, wird möglicherweise schon am Sonntag mit der Schließung auch der letzten Lücke in Richtung Kroatien gerechnet, wie das nationale kroatische Fernsehen HRT am Samstag berichtete. Für diesen Fall sei ein Notplan mit dem Nachbarn und EU-Mitglied Slowenien abgesprochen, berichtete der Innenminister, ohne Einzelheiten dazu mitzuteilen.
13:00 | ntatschl

5.500 Flüchtlinge übernachteten in Notunterkünften: Rund 5.500 Flüchtlinge haben die Nacht auf Samstag in Notschlafstellen in Österreich verbracht: etwa 5.000 in Transitquartieren, rund 500 in Sammelstellen. Das teilte Gerry Foitik vom Österreichischen Roten Kreuz Samstagmittag der APA mit. "Viele dieser Menschen sind schon auf dem Weg nach Deutschland. Wir haben derzeit zwischen 1.800 und 1.900 in den Quartieren", sage der RK-Bundesrettungskommandant. Diese Unterbringungsstellen hätten sich deutlich geleert.
12:23 | ntatschl

Ungarn beansprucht von der EU mehr finanzielle Hilfe: Ungarn will von der Europäischen Union mehr Finanzhilfe für die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Laut Aussendung des Ministeriums für Humanressourcen am Samstag würde Ungarn heuer 200 Mio. Euro Steuergelder dafür ausgeben, während die EU bisher nur 7 Mio. Euro Unterstützung zusicherte, wie die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete. Konkret fordert Budapest zunächst 3,6 Mio. Euro für die Unterbringung und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Laut Aussendung ist der ungarische Kinderschutz hinsichtlich der Versorgung der Minderjährigen gut aufgestellt. Die Regierung habe demnach unter Einsatz eigener Mittel alles unternommen, damit die Kinder eine ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechende Betreuung erhalten. Das Ministerium für Humanressourcen hatte am Donnerstag bekannt gegeben, rund 370 Mio. Forint (1,18 Mio. Euro) zusätzlich für die Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen zur Verfügung zu stellen. Dienen soll das Geld vor allem der Bereitstellung besserer Unterbringungsmöglichkeiten. Als ersten Schritt soll das Kinderheim in der Stadt Fot nahe Budapest auf 142 Plätze aufgestockt werden. Angedacht ist auch, bereits geschlossene Einrichtungen wieder zu eröffnen. Insgesamt sind heuer nach Behördenangabe bereits 8.600 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zumeist 16- bis 17-jährige Burschen, in Ungarn angekommen, die großteils aber weiterzogen. Gegenwärtig jedoch träfen zunehmend jüngere Kinder ein, sodass mit deren Verbleib in Ungarn gerechnet werden müsse, so das Ministerium.
12:03 | ntatschl

11:56 | ntatschl

Besondere Aktion auf der Mariahilfer Straße in Wien. Mehr dazu >>hier<< (Bild: APA)
11:27 | ntatschl

Züge in Eurotunnel fahren wieder: Nachdem in der Nacht der Zugverkehr im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien ausgesetzt werden musste, weil etwa 200 Flüchtlinge versuchten, in den Tunnel zu gelangen, konnte der Bahnverkehr am Samstagvormittag wieder aufgenommen werden. Die Züge fuhren aber deutlich langsamer als normal. Der Fahrplan könne nicht eingehalten werden, so der Betreiber. Die Polizei und andere Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Behördenangaben zufolge liefen die Flüchtlinge etwa 15 Kilometer durch den rund 50 Kilometer langen Tunnel. Der Feuerwehr zufolge erlitten zehn Menschen, davon sieben Flüchtlinge, leichte Verletzungen. Die Betreibergesellschaft teilte mit, der Verkehr werde nach und nach wieder voll aufgenommen.Es ist nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge den Zugverkehr zwischen Frankreich und Großbritannien stören. Sie versuchen, durch den Tunnel nach Großbritannien zu gelangen. In den vergangenen Wochen wurden deshalb immer wieder die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Seit Ende Juni kamen in der Region um Calais nach Behördenangaben 13 Flüchtlinge bei dem Versuch ums Leben, nach Großbritannien zu gelangen. Zuletzt wurde in der Nacht auf Mittwoch ein Flüchtling nahe dem Eurotunnel von einem Frachtzug überfahren. Calais gehört zu den Brennpunkten in der europäischen Flüchtlingskrise.
10:57 | ntatschl

Zur Erinnerung >>HIER<< gibt es das Line-Up zum heutigen Voices For Refugees-Konzert am Wiener Heldenplatz
10:15 | ntatschl

10:15 | ntatschl

10:00 | ntatschl

Ankünfte in Ungarn wieder gestiegen: Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Ungarn ist am Freitag erneut gestiegen. Laut Polizeibericht trafen 4.897 Migranten ein. 4.796 passierten die kroatisch-ungarische, 81 die serbisch-ungarische Grenze. Erstmals kamen auch 15 Migranten über die ukrainisch-ungarischen Grenze registriert. Fünf Migranten wurden außerhalb der Grenzabschnitte registriert. Am vergangenen Mittwoch waren nahezu 4.200 und am Donnerstag 3.600 Flüchtlinge in Ungarn eingetroffen. Der Rekord von 10.046 Flüchtlingen binnen 24 Stunden wurde am 24. September erreicht. Seit Jänner verzeichneten die ungarischen Behörden 300.182 Migranten, die meisten davon reisten weiter an die österreichische Grenze.
09:31 | ntatschl

Die Details zum Unfall in Oberösterreich >> HIER <<
09:16 | ntatschl

+++Tödlicher Unfall vor Asylunterkunft im Innviertel +++
09:06 | ntatschl

Charlie Winston veröffentlicht zusammen mit Gregor Meyle den Benefiz-Song "Say Something"
08:40 | ntatschl

Flüchtlinge stürmten Eurotunnel: Nach dem Eindringen von etwa hundert Flüchtlingen ist der Bahnverkehr im Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien vorerst eingestellt worden. Die Menschen seien in den frühen Samstagmorgenstunden auf der französischen Seite bei Calais in den Tunnel eingedrungen, teilte der Betreiber mit. Die Polizei und andere Sicherheitskräfte seien im Einsatz. Laut Betreiber soll die Sperre noch bis vormittags dauern. Laut der britischen Nachrichtenagentur PA stürmten die Migranten nachts die Gleise auf französischer Seite. Ein Firmensprecher berichtete demnach von einer "gut organisierten und koordinierten Aktion". Seit Ende Juni kamen in der Region um Calais nach Behördenangaben 13 Flüchtlinge bei dem Versuch ums Leben, nach Großbritannien zu gelangen. Zuletzt wurde in der Nacht auf Mittwoch ein Flüchtling nahe dem Eurotunnel von einem Frachtzug überfahren. Mitte September wurde ein Flüchtling durch einen Stromschlag getötet, als er auf einen Frachtzug klettern wollte. In Calais sitzen mehr als 3.000 Flüchtlinge fest, die meisten von ihnen aus Ostafrika, Syrien und Afghanistan. Sie hoffen, auf Fähren über den Ärmelkanal oder auf Zügen durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen. Angesichts des Andrangs der Flüchtlinge wurden im Sommer die Sicherheitsmaßnahmen am Hafen und am Eurotunnelgelände drastisch verschärft.
08:38 | ntatschl

Über 2.000 Flüchtlinge in Österreich angekommen: Der Flüchtlingszustrom am burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf hat auch in der Nacht auf Samstag angehalten. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland erreichten dort von Mitternacht bis 7.00 Uhr rund 2.350 Flüchtlinge die österreichische Grenze. In Heiligenkreuz wurden hingegen nur 13 Personen gezählt. Am Freitag waren insgesamt 2.640 Flüchtlinge an der österreichisch-ungarischen Grenze in Nickelsdorf und 43 in Heiligenkreuz angekommen.
08:37 | ntatschl

08:34 | ntatschl

Aktionstag für Flüchtlinge: Mit einer Demonstration und einem Konzert wird heute in Wien Solidarität mit Flüchtlingen beschworen. 40.000 oder mehr Teilnehmer erwarten die Veranstalter der Kundgebung "Flüchtlinge willkommen". Bis zu 50.000 Gästen wird für "Voices for Refugees" gerechnet, wo unter anderem die Toten Hosen ihre Stimme erheben. Die Demonstration wird von der Plattform für eine menschliche Asylpolitik getragen, die zahlreiche NGOs und zivilgesellschaftliche Initiativen vereint. Nach einer Auftaktveranstaltung um 13 Uhr am Christian-Broda-Platz soll über Mariahilfer Straße und Ring zum Parlament marschiert werden, wo die Schlusskundgebung abgehalten wird. Nahtlos knüpft daran das Konzert am Heldenplatz um 16.30 Uhr an. Die Volkshilfe konnte rund 15 heimische und internationale Künstler, darunter die Toten Hosen, Conchita Wurst, Bilderbuch, Zucchero, Konstantin Wecker und Kreisky, dafür gewinnen. Puls 4 überträgt das Konzert ab 18.50 Uhr live. Auch viele andere Wiener Kunst- und Kultureinrichtungen solidarisieren sich am Aktionstag mit Flüchtlingen.
08:22 | ntatschl

Wir berichten auch heute wieder live über die aktuellen Geschehnisse zur Flüchtlingskrise

(Red./APA)

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