Freundin verprügelt? Grödig stellt René Swete frei

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Der Fußballer fuhr nach der Attacke mit dem Taxi davon.
Der Fußballer fuhr nach der Attacke mit dem Taxi davon. - © APA/Hans Klaus Techt
Der SV Grödig hat Torhüter René Swete freigestellt. Dieser steht in Verdacht, seine Freudin in der Nacht auf Sonntag – nach der Niederlage gegen Austria Wien – verprügelt zu haben.

“Am Sonntag um 15:30 Uhr hat die Frau bei der Polizei Anzeige wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung erstattet”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger zu einer Meldung, die von Montagvormittag an die Runde machte. Ein Bundesliga-Spieler soll in der Nach auf Sonntag in Wien-Leopoldstadt seine Freundin verprügelt haben, die junge Frau erlitt Würgemale am Hals.

Der Profisportler und seine Freundin begaben sich nach dem Match am Samstag in ein Lokal in der Leopoldstadt, als die Frau  gegen 2:00 Uhr gehen wollte, eskalierte vor dem Lokal der Streit. Die Frau gab in ihrer Opfereinvernahme an, dass sie ihr Freund beschimpft, geschlagen und gewürgt habe. Der Sportler sei nach der Attacke mit dem Taxi davongefahren.

Swete von Grödig freigestellt

Konnte man im Laufe des Montags nur mutmaßen, um welchen Spieler es sich gehandelt habe, so brachte eine Presseaussendung des SV Grödig um kurz nach 15:00 Uhr Klarheit. “Aufgrund der aktuellen medialen Berichterstattung teilt der SV Grödig mit, dass der Spieler René Swete bis auf weiteres freigestellt wird.” Weitere Angaben machte der Klub mit dem Verweis, dass es sich um ein laufendes Verfahren handelt, nicht.

Swete selbst dementierte Montagnachmittag im Kurier die Vorwürfe: “Ich kann diese Vorwürfe nur mit aller Deutlichkeit zurückweisen”, stellte der 25-jährige Torhüter klar und kündigte an, “die Sache mit meinem Anwalt aufzuarbeiten” und “zum geeigneten Zeitpunkt Stellung beziehen”. Außerdem wollte er festhalten, dass er “eine Prellung im Augenbereich nach einem Schlag von der mich beschuldigenden Person davon getragen habe”.

Swete soll während der Woche von der Polizei einvernommen werden.

(APA, Red.)

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