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"Lange Nacht des interkulturellen Dialogs": Das bunte Wien hautnah erleben

Am Samstag findet die "Lange Nacht des interkulturellen Dialogs" statt.
Am Samstag findet die "Lange Nacht des interkulturellen Dialogs" statt. ©APA
Am Samstag findet in Wien die "Lange Nacht des interkulturellen Dialogs" statt. Ziel sei es, "interkulturelle Begegnungen zu schaffen, um dadurch Vorurteile abzubauen".

Die kulturelle Vielfalt Wiens lässt sich am kommenden Samstag (23. September) ab 16:00 Uhr in der “Langen Nacht des interkulturellen Dialogs” hautnah erleben. Im Rahmen der erstmalig veranstalteten Initiative bieten sieben zentrumsnahe Stationen und Workshops die Möglichkeit, in diverse Kulturen einzutauchen.

Ziel sei es, “interkulturelle Begegnungen zu schaffen, um dadurch Vorurteile abzubauen”, betont Initiator Alexander Karakas in einer Presseaussendung. “Vielfalt ist eine Realität in unserer Gesellschaft. Sie bewusst zu zeigen und darüber einen neuen Diskurs zu führen, ist ein Gebot der Stunde. Daher ist so eine Initiative so wertvoll”, so Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ).

Was Sie in der “Langen Nacht des interkulturellen Dialogs” in Wien erwartet

Während im Caritas-Restaurant INIGO gemeinsam Börek und Pita gekocht und gegessen werden, gibt es im Koreakulturhaus Köstlichkeiten und Gesellschaftsspiele aus Ostasien. Im Kunstforum schwingt man das Tanzbein: Das Programm vereint afrikanischen Volkstanz mit dem Schuhplattler. Auch im Blüthner Zentrum dreht sich alles um die Musik, wenn Arman Fahimi österreichische Komponisten auf dem Klavier darbietet.

Im Rathaus ist nicht nur die Ausstellung “99 Migrants” zu besichtigen, der Besucher hat auch die Möglichkeit sich die Haare stylen zu lassen und orientalischer Live-Musik zu lauschen. Der Bank Austria Salon bringt zwei Podiumsdiskussionen auf die Bühne: “Ich bin MigrantIn und stolz darauf” und “Diversity im Unternehmen”. Die Besucher des Palais Kaiserhaus werden Teil eines sozialen Experiments, das erkundet, was passiert, wenn sich fremde Menschen vier Minuten lang in die Augen sehen.

Die Teilnahme ist kostenlos, bei INIGO wird um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro gebeten. Eine Voranmeldung ist bei allen Stationen mit Ausnahme des Koreakulturhauses erforderlich.

(APA, Red.)

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