Kür vor der Pflicht: Admiras Europacupreise geht gegen Liberec weiter

Die Admira freut sich über den Einzug in die nächste EL-Quali-Runde.
Die Admira freut sich über den Einzug in die nächste EL-Quali-Runde. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Nach dem überzeugenden Aufstieg gegen Kapaz aus Aserbaidschan wartet auf die Admira in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League Slovan Liberec aus Tschechien.

Der Vierte der abgelaufenen Meisterschaft Admira Wacker hat mit dem Erreichen der dritten Qualifikationsrunde in der Europa League gewissermaßen die Kür vor der Pflicht geschafft. Am Mittwochabend setzte man sich mit dem Gesamtscore von 3:0 gegen den FC Kapaz aus Aserbaidschan durch. In der nächsten Runde wartet mit Slovan Liberec der Meisterschaftsdritte aus Tschechien.

Das Hinspiel findet als “Belohnung” am 28. Juli erstmals in der heimischen BSFZ-Arena statt (21:05 Uhr), das Rückspiel findet sechs Tage später am Mittwoch, den 3. August (18:00 Uhr) in Liberec statt. Die Südstädter überzeugten gegen Kapaz wie schon in der ersten Runde vor allem im Auswärtsspiel. “Das heutige Spiel war sehr schwer, aber wir haben verdient gewonnen”, freute sich Admira-Trainer Oliver Lederer nach dem 2:0-Erfolg über das überzeugende Auftreten seiner Mannschaft. “Ich war überrascht von der Taktik von Kapaz, dass sie zunächst so defensiv wie im ersten Spiel gespielt haben. Erst am Ende des Spiels haben sie begonnen, mehr zu attackieren.”

Admira Wacker: EL-Reise zum Nachbarn

Die Niederösterreicher sind in den fünf Pflichtspielen (vier in der Europa League, eines im Cup) vor dem Meisterschaftsauftakt am Sonntag in Mattersburg ungeschlagen geblieben. Einzig gegen Spartak Myjava musste man sich im Heimspiel mit einem Remis (1:1) begnügen. Für die Admiraner geht damit das internationale Abenteuer weiter.

Lederer, der nach der Ankunft in der Nacht auf Donnerstag bereits wieder die Schulbank für den Erwerb seiner Trainerlizenz drücken musste, und sein Team dürften allerdings froh sein, dass mit den Reisen ins Burgenland beziehungsweise nach Liberec (Luftlinien-Entfernung zirka 310 km) die Reisestrapazen abnehmen werden. Zuletzt erwischte man doch mit Dornbirn (rund 500 km) im Cup beziehungsweise der Reise nach Baku (ca 2.800 km) geografisch äußerst unangenehme Lose.

(APA, Red.)

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