Admira schafft Europa-League-Aufstieg gegen Spartak Myjava

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Admira schafft Europa-League-Aufstieg gegen Spartak Myjava
© Admira Wacker / FB
Mit einem 3:2 Sieg konnte Admira Wacker Mödling im Rückspiel Konkurrenten Spartak Myjava schlagen und damit den Aufsteig in die zweite Europa-League Qualifikationsrunde besiegeln.

Mit drei Toren von Markus Wostry (2.), Dominik Starkl (27.) und Stephan Zwierschitz (57.) konnten die Admiraner Spartak Myjava nach einem Unentschieden in der Vorwoche niederringen. Nun folgt für die Niederösterreich FC Kapaz, bereits in der nächsten Woche am Donnerstag wird in St. Pölten angepfiffen. Die Aserbaidschaner hatten nach einem torlosen Hinspiel die Moldawier Dacia Chisinau mit 1:0 besiegt. In zwei Wochen wird dann das Rückspiel in Aserbaidschan folgen.

Spartak Myjava trotz zwei Anschlusstreffern meist spielerisch unterlegen

Den über weite Strecken spielerisch unterlegenen Hausherren war durch Lubos Kolar (30.) und Stefan Pekar (89./Freistoß) zweimal der Anschlusstreffer geglückt. Die Truppe von Trainer Oliver Lederer hat damit vor dem Ligastart am 24. Juli in Mattersburg schon fünf Pflichtspiele in den Beinen. Zuvor steht ja auch noch das Spiel der ersten ÖFB-Cup-Runde beim Dornbirner SV auf dem Programm.

Die Südstädter waren viel aggressiver als der Gegner und wurden mit einem Traumstart belohnt. Myjava-Goalie Matus Hruska parierte zwar einen Starkl-Schuss, den Abstauber setzte aber Wostry nach nicht einmal zwei Minuten per Kopf in die Maschen. Die Hausherren fanden zwar im Gegenzug durch Erik Daniel (3.) eine Topchance vor, wirkten sonst in der ersten halben Stunde jedoch völlig ideenlos und unsicher. Das 2:0 der Admira fiel daher wenig überraschend. Diesmal staubte Starkl im Fallen nach einem abgeblockten Lackner-Schuss ab (27.). Wie auch schon im Hinspiel leistete sich die Admira eine Nachlässigkeit in der Defensive und wurde dafür bestraft. Eine Daniel-Hereingabe lenkte Kolar vor Jörg Siebenhandl zum 1:2 ins Tor ab (30.). Es war so etwas wie ein Weckruf für die bis dahin lahmen Slowaken, die sich plötzlich mehr zutrauten und gefährlicher wurden. Weitere Tore blieben aber bis zur Pause aus.

Admira dominierte nach Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel sorgte der Bundesligavierte der vergangenen Saison schnell für die endgültige Entscheidung. Nach einem Knasmüllner-Eckball stieg Zwierschitz am Höchsten und besorgte das 3:1 (57.). Myjava konnte in der Folge nicht mehr zulegen. Es war sogar die Admira, die näher an einem weiteren Tor dran war. “Joker” Daniel Toth scheiterte zweimal (75., 78.) an Hruska. Obwohl die Slowaken aus dem Spiel heraus keine Akzente setzten, gelang ihnen noch Ergebniskosmetik. Pekar traf mit einem Freistoß aus mehr als 20 Metern genau ins Eck (89.).

(APA/Red.)

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