Kritik zwischen ÖVP und FPÖ: Hofer gegen Behörden-Verlegungen

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Norbert Hofer und Andrä Rupprechter sind sich uneinig.
Norbert Hofer und Andrä Rupprechter sind sich uneinig. - © APA/HELMUT FORHRINGER/GEORG HOCHMUTH
Zum ersten Mal seit Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ wird Kritik zwischen den potenziellen Regierungspartnern laut. Norbert Hofer (FPÖ) missfällt das Ziel von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP), Behörden von Wien in die Länder zu verlegen.

Norbert Hofer kritisiert vor allem die jüngst beschlossene Übersiedlung des Umweltbundesamts von Wien nach Klosterneuburg. Im “Kurier” betont er, dass die Absiedlung von Behörden aus der Bundeshauptstadt “nicht auf unserer Agenda” stehe. Als Grund gibt er eben den Fall des Bundesumweltamts an: “Abgesehen davon, dass Klosterneuburg kein strukturschwaches, ländliches Gebiet ist, entsteht kein neuer Arbeitsplatz, wenn lediglich die bestehende Belegschaft zu Pendlern gemacht wird. Das verärgert die Belegschaft, bringt dem neuen Standort nichts und schadet auch noch der Umwelt.” Damit eine Ansiedlung Sinn bekomme, müssten neue Arbeitsplätze entstehen.

Absiedlung von Behörden nicht Teil der Koalitionsverhandlungen

Insgesamt will Rupprechter 3.500 Arbeitsplätze aus der Bundeshauptstadt, das sind laut Landwirtschaftsministerium zehn Prozent der Bundesbehörden, in den ländlichen Raum absiedeln. Allerdings zitiert der “Kurier” auch ÖVP-Verhandlerkreise, die besagen, dass die Absiedlung von Behörden nicht Teil der Koalitionsverhandlungen sei.

APA/Red.

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