IS-Kämpfer und Geisel bei Luftangriffen getötet

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Bombe unterscheidet nicht Feind und Freund
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Eine US-Bürgerin in der Gewalt der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll bei einem jordanischen Luftangriff ums Leben gekommen sein. Diese Behauptung sei vom IS am Freitag verbreitet worden, teilte die Institution SITE mit, die Extremisten im Internet beobachtet. Bei dem Luftangriff in Syrien sei das Gebäude zerstört worden, in dem sich die Amerikanerin aufgehalten habe.


Das US-Außenministerium erklärte, der Bericht über den Tod der Frau könne derzeit nicht bestätigt werden. Es gebe keine Beweise, die die Darstellung der IS-Miliz belegten. Reuters konnte die Echtheit des Berichts zunächst nicht überprüfen. Der Islamische Staat hat in den vergangenen Wochen mehrere Geiseln getötet, darunter Amerikaner, Briten und Japaner.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete unterdessen, bei Luftangriffen der Anti-IS-Koalition seien am Freitag östlich und westlich von Raqqa mehr als 30 IS-Leute getötet sowie Militärfahrzeuge und Panzer zerstört worden. Die Angaben der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, die in Syrien über ein dichtes Netz von Informanten verfügt, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Nach Angaben der Aktivisten wurden seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im März 2011 bereits mehr als 200.000 Menschen getötet. Die Anti-IS-Koalition fliegt seit dem Spätsommer Angriffe auf die Miliz und andere Jihadistengruppen.

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