In Wien ist der Teufel los: Hintergründe von bekannten Wiener Sagen aufgedeckt

Von Verena Kaufmann
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Im Buch erfährt man die historischen Hintergründe zu bekannten Wiener Sagen.
Im Buch erfährt man die historischen Hintergründe zu bekannten Wiener Sagen. - © metroverlag/bilderbox.com
Basilisken, Teufelchen, Feen oder andere unerklärliche Begebenheiten: Die Wiener Sagenwelt hat in puncto Aberglauben ziemlich viel zu bieten. Doch wieviel Wahrheit steckt eigentlich hinter all diesen Geschichten, Legenden und Mythen? Johann Szegö, Autor des Buches “In Wien ist der Teufel los”, wirft einen genaueren Blick auf bekannte Wiener Sagen und bringt so auf humorvolle Art Amüsantes und Überraschendes ans Licht.

Kaum eine andere Stadt kann mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden dienen wie Wien. Einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse, wie beispielsweise die “Spinnerin am Kreuz”, eine gotische Stein-Säule in Wien-Favoriten, oder der “Stock im Eisen”, der älteste, noch erhaltene Nagelbaum beim Stephansdom.

Doch die bekannten und gerne weitererzählten Geschichten – meist als Märchen, Sage oder Legende bezeichnet – wurden freilich nicht von berühmten Autoren geschaffen. Im Gegenteil: Sie entstanden im Volk, sie gehören zu einer Kultur und Tradition von Ländern und Städten.

Wieviel Wahrheit steckt hinter Wiener Sagen?

Gleich vorweg: Falls jemand eisern an der Tatsache gewisser Sagen festhält, für den wird das Buch eher eine Enttäuschung sein. Autor Johann Szegö stellt im Buch “In Wien ist der Teufel los” nämlich nicht nur bekannte Wiener (und einige niederösterreichische) Sagen vor, sondern überprüft diese auch auf ihren Wahrheitsgehalt – und das auf eine lockere und humorvolle Art.

In insgesamt sieben Überkapiteln, beginnend beim römischen Österreich bis hin zu modernen Zeiten, stellt Szegö nacheinander mal mehr mal weniger bekannte Sagen und Legenden vor, um anschließend “Detektiv” zu spielen und die tatsächliche Begebenheit herauszufiltern. Manchmal werden dadurch zwar die schönsten Liebesgeschichten zerstört, der Autor sieht das jedoch gelassen und vermittelt die harte Realität mit viel Charme und Witz.

In Wien ist der Teufel los: Humorvolle Detektivarbeit

Die Kombination aus Sage plus historische Analyse macht das Buch auf jeden Fall lesenswert, erfährt man dadurch nicht nur vieles über die Geschichte Österreichs, sondern es werden auch zahlreiche geschichtliche Irrtümer geklärt.

Der Autor schafft es auf eine lockere Art, Geschichten, bei denen Tatsachen und Fiktionen vermischt werden, richtig zu stellen und trennt wahre Begebenheiten von jenen, die sich zwar glaubhaft anhören, aber lediglich der Phantasie entsprungen sind. Trockene Fakten wie Jahreszahlen, Herrschernamen, Kriege und Thronfolge werden dabei mit spannenden Details zu den jeweiligen Personen vermischt.

Gewinnspiel: Wir verlosen drei Exemplare des Buches

Wer nun ebenfalls mehr über historische Hintergründe und die Wahrheit von Wiener Sagen erfahren möchte, kann bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Wir verlosen drei Exemplare des Buches “In Wien ist der Teufel los: Die Wahrheit über Wiens sagenhafte Orte”. Hier geht’s zum Gewinnspiel.

Buchtipp:
In Wien ist der Teufel los – Die Wahrheit über Wiens sagenhafte Orte
Verlag: Metroverlag
Autor: Johann Szegö
ISBN: 978-3-99300-236-7

02-09-2015 08-37-45

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