Huspek, Schimpelsberger: Personalentscheidungen bei Rapid Wien

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Philipp Huspek und Michael Schimpelsberger sind nun Ex-Rapidler.
Philipp Huspek und Michael Schimpelsberger sind nun Ex-Rapidler. - © APA/Herbert Neubauer, APA/Helmut Fohringer
Philipp Huspek geht, Michael Schimpelsberger hat einen neuen Verein und für Florian Kainz gibt’s Interesse aus Deutschland.

Philipp Huspek hat bei Vizemeister Rapid Wien keine Zukunft. Der 25-jährige Oberösterreicher und die Hütteldorfer einigten sich am Mittwoch auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung. Der Offensivspieler war erst im Sommer 2015 von Grödig nach Wien gewechselt, hatte sich aber auch verletzungsbedingt nicht wirklich durchsetzen können. Im Frühjahr war Huspek an den LASK verliehen.

Für die Linzer war er 15 Mal in der Ersten Liga im Einsatz. Sein Rapid-Vertrag wäre noch bis 2018 gelaufen.

Schimpelsberger wechselt nach Innsbruck

Bereits seit Längerem fix war der Abgang von Michael Schimpelsberger. Nun hat der Defensivspieler nach fünfeinhalb Jahren bei Rapid einen neuen Arbeitgeber gefunden. Er unterzeichnete beim Erste-Liga-Klub Wacker Innsbruck einen Vertrag bis 2017 mit Option. Schimpelsberger spielte bei den Hütteldorfern vergangene Saison kaum mehr eine Rolle, war nur zweimal in der Liga und einmal im ÖFB-Cup zum Einsatz gekommen.

“Ich kenne Michael noch von meiner Zeit bei Rapid und habe ihn dort als Vollblutprofi kennengelernt. Schon beim ersten Gespräch habe ich wieder gemerkt, dass er zu 100 Prozent fokussiert ist und nach seiner Verletzung für eine neue Aufgabe beim FC Wacker Innsbruck brennt”, sagte Wackers General Manager Alfred Hörtnagl. Der in der Vergangenheit immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfene Abwehrspieler will mithelfen, das Saisonziel Aufstieg zu realisieren.

Werder Bremen an Kainz interessiert

Einen neuen Interessenten auf den Plan gerufen hat Rapids bester Spieler der verganenen Saison. Laut Kurier sei der deutsche Bundesligist Werder Bremen an dem offensiven Flügelspieler interessiert. “Das Interesse ist da. Es gibt Gespräche mit den Beratern, aber nichts Konkretes vom Klub”, bestätigt Rapids Sportchef Andreas Müller Kontakte zu den Norddeutschen.

Kainz erzielte in der abgelaufenen Meisterschaft sieben Tore und war mit 19 Vorlagen mit Abstand bester Assistgeber der Liga.

(APA, Red.)

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