Hinter den Kulissen des Vorverkaufs: “Es wird wieder Tickets geben”

Von Sarah van den Berg
Andrea Berhout leitet das Ticketmanagement der Stadthalle.
Andrea Berhout leitet das Ticketmanagement der Stadthalle. - © VIENNA.at/ Sarah van den Berg
“Gibt es noch Tickets für das Finale am 23. Mai um 21 Uhr?” Diese Frage wird Andrea Berhout, Leiterin des Ticketmanagements, derzeit sehr häufig gestellt – beruflich und privat. Auch wenn sie keine konkreten Zahlen nennen darf, kann sie doch generell beruhigen: “Es gibt noch Tickets und es wird wieder Tickets geben.”

“Wir erwarten ca. 100.000 Besucher und sorgen dafür, dass jeder sein gewünschtes Ticket bekommt”, beschreibt Andrea Berhout die Arbeit ihrer Abteilung. Das sagt sich leichter, als es tatsächlich ist, denn der Ansturm auf die Karten für den Eurovision Song Contest ist riesig. Bei der dritten Verkaufswelle waren sogar ESC-Fans aus Polen angereist und haben vor der Stadthalle übernachtet, um an Karten zu gelangen.

Mitarbeiter sind im Song Contest-Fieber

Diese Begeisterung zu erleben, sei toll, meint Berhout im Interview mit VIENNA.at. Den ESC hatte sie in den vergangenen Jahren gar nicht groß wahrgenommen und ist beeindruckt von der Größenordnung der Veranstaltung. “Mittendrin zu sein, ist toll. Ich freue mich, dass der Song Contest in der Stadthalle stattfindet. Alle Mitarbeiter sind schon jetzt im Song Contest-Fieber”, so Berhout. Am Finalabend wird sie im Kassenfoyer der Stadthalle anzutreffen sein. Für ihr Team, das insgesamt aus zwölf festangestellten Mitarbeitern besteht, rechnet sie am 23. Mai mit einem “ruhigen Abend”.

Seit Monaten dreht sich alles nur um die Tickets

Die Mitarbeiter der Stadthalle haben für den ESC neue Outfits bekommen. APA/WIENER STADTHALLE/LISA RASTL ©

Bereits im November 2014 wurde die erste Ticketwelle vorbereitet und seitdem wird die Arbeit nicht weniger. “Es wird noch Karten zu kaufen geben, Restkarten von den Delegationen gehen zurück”, kann Andrea Berhout all jene beruhigen, die noch keine ESC-Tickets ergattern konnten. “Es gibt noch Tickets und es wird wieder Tickets geben.” Die beliebteste Kategorie ist übrigens die Kategorie A.

Unzählige telefonische Anfragen gehen in der Stadthalle jeden Tag ein – und diese betreffen nicht nur die Eintrittskarten. “Was darf man mit in die Halle nehmen? Wo finde ich ein gutes Hotel? Welches Restaurant in Stadthallennähe können Sie empfehlen?”, wollen die Song Contest-Besucher aus dem In- und Ausland wissen.

 

“Gerade das Unvorhergesehene macht Spaß”

Das Song Contest-Motto “Building Bridges” sei für ihre Arbeit bezeichnend, findet Andrea Berhout. Die Brücken, die sie baut, sind Kommunikationsbrücken. Viele Aufgaben, die sich stellen, seien unvorhergesehen – aber gerade das mache Spaß. Eine Frage steht dabei immer im Mittelpunkt: “Wer muss informiert werden?”

Auch für den Musikwettbewerb findet sie das Motto mehr als passend: “Musik ist eine universale Sprache und ich finde, dass ein wunderschönes Motto gewählt wurde. Es geht darum die Hände zu reichen und Menschen einzubeziehen.” (SVA)

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