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“Grätzl-Polizisten”-Projekt wird nach Erfolg auf ganz Wien ausgeweitet

Das Projekt "Gemeinsam.Sicher" wird auf ganz Wien ausgeweitet
Das Projekt "Gemeinsam.Sicher" wird auf ganz Wien ausgeweitet ©Bernhard Elbe
Nachdem in acht Wiener Bezirken das Projekt "Gemeinsam.Sicher" erfolgreich durchlaufen wurde, gab Innenminister Wolfgang Sobotka am Donnerstag die schrittweise Ausweitung der Initiative auf ganz Wien bekannt.
Gemeinsam.Sicher: Bilder vom Event
Grätzl-Polizisten im Einsatz
Projekt wird ausgedehnt
Bilanz im Oktober

Hierbei kommen sogenannte “Grätzl-Polizisten” auf lokaler Ebene zum Einsatz, die mit der Bevölkerung enger zusammen.

“Grätzl-Polizisten” bald in ganz Wien im Einsatz

Sobotka informierte am Donnerstag rund 180 polizeiliche Führungskräfte in der Bundeshauptstadt über das Vorhaben. Gestartet wurde das Projekt im Frühling in Schärding, ehe es schrittweise in allen Bundesländern vorgestellt wurde. Damit will der Minister “die Bevölkerung von Betroffenen zu Beteiligten machen”. “Wir wollen eine Gesellschaft, die hinsieht und nicht wegsieht. Jeder muss einen Beitrag leisten”, forderte Sobotka. “Wir sind eine Vollkaskogesellschaft geworden”, konstatierte der Innenminister. Der Wiener Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl forderte die Führungskräfte der Exekutive auf, ihren Mitarbeitern den nötigen Freiraum für das Projekt zu geben. Bis 1. März sollen in allen Bezirken 100 “Community-Polizisten” tätig sein, sagte Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer.

An Lösungen arbeiten, auch außerhalb des polizeilichen Bereichs

Die Bürger “haben Sorgen, fühlen sich verunsichert, haben oft richtig Angst”, sagte der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler. Die Polizei sei mit einer “Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert”, die mit der kernpolizeilichen Aufgabe nichts zu tun haben. Gemeinsam mit der Bevölkerung wolle man für solche Fälle an Lösungen arbeiten, die auch außerhalb des polizeilichen Bereichs liegen. So soll jede Polizeiinspektion einen Ansprechpartner erhalten, “wir wollen die Tür aufmachen”. Kogler stellte vor den Führungskräften aber auch klar: “Wir werden nicht zur Kuschelpolizei”.

(APA/Red.)

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