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Geldwäsche-Verdacht: Juwelier Kornmesser im Visier der Finanzpolizei

Medienberichten führt die Finanzpolizei Hausdurchsuchungen bei Juwelier Kornmesser durch. Medienberichten führt die Finanzpolizei Hausdurchsuchungen bei Juwelier Kornmesser durch. - © Andreas Tischler
Der Chefdesigner eines Wiener Nobeljuweliers steht laut einem Medienbericht im Visier von Finanzpolizei und Bundeskriminalamt. Bereits in der Vorwoche sollen Hausdurchsuchungen durchgeführt worden sein, bei denen Bargeld und Kunstgegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Euro sichergestellt worden sind.

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Nicht nur wegen Steuerhinterziehung, sondern auch wegen des Verdachts auf Geldwäsche werde ermittelt, berichtet die “Kronen Zeitung”  am Donnerstag. Die Privatwohnung des Schmuckhändlers wurde am 18. Juli durchsucht. Dabei seien Bargeld und Kunstgegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Euro seien von der Finanzpolizei beschlagnahmt worden. Keinen Kommentar gegenüber der APA gab es am Donnerstagvormittag vonseiten der Finanzpolizei, das BK war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Chefdesigner des Juweliers Kornmesser ist nicht auffindbar

Laut “Krone” kam es vorerst zu Betriebsprüfungen zweier im Goldhandel tätiger Firmen, die in Zusammenhang mit Kunstankäufen in der Höhe von sechs Millionen Euro stehen sollen. Des weiteren soll das Bundeskriminalamt wegen des Verdachts der “Geldwäsche bei Goldgeschäften mit der Ostmafia” ermitteln. Der Chefdesigner, für den die Unschuldsvermutung gilt, selbst ist laut dem Bericht nicht auffindbar, ebenso seien Kunstgegenstände im Wert von vier Millionen verschwunden.

Erst im Jänner dieses Jahres kam es zu einem Raubüberfall bei dem bekannten Innenstadt-Juwelier, bei dem die der “Cacak”-Connection zugerechneten Täter mit Beute im Millionen-Wert entkamen. Zwei mutmaßliche Täter sind inzwischen in Haft. (APA)



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