Friedensgespräche für Jemen ab kommender Woche in Genf

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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßt die Bereitschaft der Konfliktparteien im Jemen zu Friedensgesprächen schon in der kommenden Woche. Delegationen der schiitischen Houthi-Rebellen und Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi treffen sich am 14. Juni in Genf, wie ein UNO-Sprecher am Samstag in New York mitteilte. Ban rief beide Seiten auf, ohne Vorbedingungen zu verhandeln.


Er sprach sich zudem im Voraus für eine Feuerpause aus, damit die notleidende Bevölkerung des ärmsten arabischen Staates humanitäre Hilfe erhalten könne. Die Staaten in aller Welt rief er auf, die jemenitische Zivilbevölkerung nach Kräften zu unterstützen.

Staatschef Hadi ist nach Saudi-Arabien geflohen. Die Houthis werden nach seiner Darstellung vom Iran unterstützt. Seit dem 26. März bombardiert ein von Riad geführtes Bündnis Stellungen der Rebellen. Die Vereinten Nationen versuchen seit Monaten, in dem Konflikt zu vermitteln.

Eine erste Runde war im Mai abgesagt worden. Bei dem Konflikt sind nach UN-Schätzungen seit Mitte März rund 2.300 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Jemeniten seien auf der Flucht.

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