Flüchtlingsunterkünfte in Wien: Stadt will Großquartiere fortlaufend schließen

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Die Stadt Wien will Großquartiere nach und nach schließen.
Die Stadt Wien will Großquartiere nach und nach schließen. - © APA (Sujet)
Die Frage, wie und wo Flüchtlinge untergebracht werden sollen, sorgt derzeit nicht zuletzt aufgrund der umstrittenen “Konzentrations”-Aussage von Innenminister Kickl (FPÖ) für heftige Diskussionen. In Wien gibt es fünf Großquartiere mit mehr als 200 Bewohnern, die man nach und nach schließen will.

Mit der Aussage, dass er Asylweber “konzentriert” halten wolle, sorgte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Donnerstag für nationale und internationale Empörung und Diskussionen. Er will Asylverfahren in Großquartieren schneller abwickeln. In Wien will man große Quartiere nach und nach schließen.

Derzeit fünf Großunterkünfte für Flüchtlinge in Wien

In der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Geriatriezentrum am Wienerwald sind hauptsächlich Familien untergebracht. Das Leben in der Großunterkunft hat dabei etwas von einem kleinen Dorf. 800 Personen teilen sich vier Häuser, drei davon betreut die Stadt, eines der Samariterbund.

Schließung der Großquartiere durch schnellere Asylverfahren

Mehr als 6.000 Flüchtlinge in der Grundversorgung leben derzeit in 100 organisierten Unterkünften in Wien, fünf davon haben noch mehr als 200 Flüchtlinge als Bewohner. Die Zahl der Bewohner bleibt meist konstant hoch, eine Verkleinerung oder Schließung von Großquartieren sei etwa dann möglich, wenn die Asylverfahren schneller abgewickelt würden.

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