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Kickl distanziert sich vom "Konzentrations"-Aussage

Innenminister Herbert Kickl distanziert sich erneut von seiner Aussage, Asylwerber an einem Ort "konzentrieren" zu wollen.
Innenminister Herbert Kickl distanziert sich erneut von seiner Aussage, Asylwerber an einem Ort "konzentrieren" zu wollen. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Nach der Aussage des Innenministers, Asylwerber in Zentren "konzentrieren" zu wollen, distanziert sich Herbert Kickl vom Begriff. Eine Verbindung mit dem NS-Verbrecherregime sei nicht gegeben.

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat am Abend nochmals klar gestellt, dass er mit seinen heutigen Aussagen zu Asyl-Großquartieren keinesfalls auf Konzentrationslager angespielt habe. Er weise entschieden jedwede Herstellung einer Verbindung zwischen dem von ihm verwendeten Begriff “konzentriert” und Begrifflichkeiten des “verabscheuungswürdigen NS-Verbrecherregimes” entschieden zurück.

Menschenwürdige Unterbringung

Der Begriff “konzentriert” habe sich inhaltlich ausschließlich auf eine geordnete (zeitlich und strukturell) Durchführung von Asylverfahren im Interesse sowohl der Schutzbedürftigen als auch des Gastlandes bezogen. Eine menschenwürdige Unterbringung und eine gute Versorgung seien dabei eine Selbstverständlichkeit.

In der Pressekonferenz zur Asylbilanz 2017 hatte Kickl wörtlich gemeint: “Es ist nur ein Begriff, diese Grundversorgungszentren, für eine entsprechende Infrastruktur, wo es uns gelingt, diejenigen, die in ein Asylverfahren eintreten, auch entsprechend konzentriert an einem Ort zu halten, weil es unser gemeinsames Interesse sein muss, sehr, sehr schnell zu einem entsprechenden Ergebnis auch zu kommen.” Medienvertreter wollten hier eine gezielte Provokation erkennen, was der Innenminister aber bereits bei dem Termin energisch bestritten hatte.

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