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Fesselmord in Wien: Tatverdächtiger in Österreich

Der mordverdächtige im Fall des Fesselmordes in Wien wurde nach Österreich gebracht. Der mordverdächtige im Fall des Fesselmordes in Wien wurde nach Österreich gebracht. - © BPD Wien
Der mutmaßliche Mörder der 48-jährigen Elisabeth W., deren Leiche  in ihrer Wohnung  in der Wiener Innenstadt gefunden worden war, ist am Mittwoch wieder nach Österreich gebracht worden. 

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Der junge Mann war vor rund einer Woche in der südfranzösischen Stadt Nizza festgenommen worden. Am Nationalfeiertag lieferten die französischen Behörden den 26-jährigen Anas Z. aus. Das teilte das Bundeskriminalamt am Donnerstag mit.

Mutmaßlicher Mörder in Nizza verhaftet

Der Verdächtige war per internationalem Haftbefehl gesucht worden. Seine Identität war zunächst nicht klar, da er sich zahlreicher Reisedokumente bediente. Ausforschung und Festnahme des Mannes am 19. Oktober erfolgten in enger Kooperation heimischer und französischer Kriminalisten.

Fesselmord in Wien im September

Der 26-Jährige habe schon relativ bald nach der Tat als Hauptverdächtiger gegolten, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Offenbar hatten Spuren am Tatort auf ihn gewiesen, ebenso wie Zeugenaussagen. Das spätere Mordopfer hatte den jungen Mann in einer Innenstadt-Disco kennengelernt. Da die 48-Jährige als sehr wohlhabend galt, könnte der mutmaßliche Täter durchaus bewusst ihre Bekanntschaft gesucht haben, vermutet man bei der Polizei. Aus der Wohnung des Opfers fehlten “Vermögenswerte”, sagte Hahslinger.

Frau mit Gürtel in ihrer Wohnung erdrosselt

Entdeckt wurde die Tat vom ehemaligen Lebensgefährten der 48-Jährigen, der die Frau leblos, an Armen und Beinen gefesselt und spärlich bekleidet auf einer Bettcouch fand. Laut Obduktion war die Frau mit einem Gürtel erdrosselt worden.

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