Faschingskrapfen und Orangerie: Das ist beim Wiener Opernball 2015 neu

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Der Wiener Opernball findet am 12. Februar 2015 statt.
Der Wiener Opernball findet am 12. Februar 2015 statt. - © APA
Die Besucher des 59. Wiener Opernballs werden während des Festes am 12. Februar 2015 mit allerlei Süßigkeiten verwöhnt: Es gibt edle Kekse als Damenspende, aufliegende Schokotaler, Orangeneis im Eissalon und einen Faschingskrapfen zum Abschied. Außerdem gibt es noch weitere Neuerungen, unter anderem eine Orangerie und einen Emergency-Couture-Salon.

“Wir sind heuer sehr süß”, betonte Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh.

Millionen Menschen schauen die Eröffnung

Herzstück des Ballabends ist selbstredend erneut die Eröffnung, die alleine im ORF alljährlich von rund 1,5 Millionen Menschen verfolgt wird. “Das ist mehr als bei vielen Fußballmatches”, sagte Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der Pressekonferenz. Die Oper will dabei “eine Galerie an hochbegabten Künstlern auf einem hohen Niveau” präsentieren. Vorstellen wird sich auch das “manchmal versteckte” Bühnenorchester der Oper, das erstmals mit der Fanfare von Karl Rosner das Fest eröffnen wird.

Die Eröffnungschoreografie des Jungdamen und Jungherren-Komitee wird heuer von der Salzburger Tanzschule Brigitte Luger gestaltet. Für die Gesamteröffnung und die beim Publikum sehr beliebten Quadrillen ist einmal mehr der routinierten Tanzlehrer Roman E. Svabek verantwortlich.

Internationale Gäste am Opernball

Als internationaler Gaststar wurde der dem Haus sehr verbundene Carlos Alvarez gewonnen, der Fin Ch’han Dal Vino aus Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart singen wird. Aus dem Ensemble der Staatsoper werden Aida Garifullina (Je Veux Vivre aus Romeo et Juliette von Charles Gounod) sowie Olga Bezsmertna (Dove Sono aus Le Nozze Di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart) ihr Debüt am Ball geben. “Es wird sehr schön und frisch sein”, versprach Meyer.

Neuerungen im Jahr 2015

Die Organisatorin hat heuer wieder ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Im Vestibül wird etwa eine “super schöne” winterliche Orangerie aufgebaut, samt Orangenbäumen, Eukalyptus, Moos und Farnen. In dem Raum herrsche eine “elegante Wärme und fast altmodische Atmosphäre”. “Es duftet fantastisch”, versprach Treichl-Stürgkh. Als Blumenschmuck für den Ballsaal wurden Lilien ausgewählt.

Für kleine Malheurs steht für die weiblichen Gäste des Wiener Opernballs heuer ein eigener “Opernball Emergency-Couture-Salon” bereit, in dem kleidertechnische Notfälle wie gerissene Reißverschlüsse wieder in Ordnung gebracht werden können. “Ein paar kommen schon mit einem an, vielleicht haben die kein Nähzeug zuhause?”, frage sich die Organisatorin. Etwaige prominente Gäste wollte die Organisatorin bei der Pressekonferenz noch keine verraten, es gebe aber “eine lange Liste”. (APA)

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