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30. August 2012 10:30; Akt.: 30.08.2012 10:38

Fans von Rapid und PAOK treffen aufeinander: Erste Ausschreitungen in der Wiener Innenstadt

Ausschreitungen wie beim Hinspiel in Saloniki würden für Rapid weitreichende Folgen haben. Ausschreitungen wie beim Hinspiel in Saloniki würden für Rapid weitreichende Folgen haben. - © APA
Bereits am Mittwochabend soll es in der Wiener Innenstadt zu ersten Ausschreitungen zwischen Fußballfans gekommen sein, wie Polizeisprecher Roman Hahslinger auf Anfrage von VIENNA.AT berichtet. Verletzt wurde dabei niemand, aber es ist zu Sachbeschädigungen gekommen. Auch wenn die Daten von 20 Personen aufgenommen wurden, wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

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Die ersten Fans des griechischen Vereins PAOK Saloniki befanden sich bereits am Mittwoch in der Stadt und am Abend ist es zu ersten Ausschreitungen gekommen: “Wir wurden wegen Raufhandels alarmiert”, so Polizeisprecher Roman Hahslinger im Gespräch mit VIENNA.AT. Augenzeugen berichteten, dass 50 vermummte Personen in einem Café auf der Kärntner Straße randalierten. Dabei wurden zahlreiche Stühle und sogar Fernsterscheiben beschädigt. Beim Eintreffen der Polizei waren noch 20 Personen vor Ort, allesamt Anhänger der griechischen Mannschaft. Ihre Daten wurden aufgenommen, Anzeige wurde jedoch gegen Unbekannt erstattet. Es sei nicht nachvollziehbar gewesen, wer genau welchen Schaden verursacht habe, so Hahslinger. Verletzte habe es bei den Ausschreitungen jedenfalls keine gegeben.

Warnung an Rapid-Fans

Das Spiel am Donnerstagabend ist für Rapid sehr wichtig und Rapid-Präsident Rudolf Edlinger hat eine eindringliche Warnung an alle Fans im Hanappi-Stadion gerichtet. “Selbst der Wurf eines leeren Trinkbechers könnte den Ausschluss aus dem Bewerb bedeuten”, erklärte der 72-Jährige mit Hinweis auf die UEFA-Bestrafung, die unter anderem einen Europacup-Auschluss bei einem weiteren Vergehen beinhaltet. Außerdem würden weitere Vandalenakte einen Einspruch gegen die UEFA-Sanktionen “fast unmöglich machen”, so Edlinger. Bisher wurde der Einspruch aber noch gar nicht eingelegt, weil Rapid noch auf die Zustellung des Urteils warten muss – bis zu drei Tage nach dem Erhalt kann Rapid dann Berufung einlegen.

Am Mittwochabend sollen auch Fans von Rapid beteiligt gewesen sein, sie waren aber beim Eintreffen der Polizei nicht mehr zugegen. (APA/ Red.)



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