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Ausschreitungen bei EL-Spiel: PAOK-Anhänger attackierten Rapid Wien-Fans

Vor Spielbeginn kam es zwischen den Fans von PAOK Saloniki und Rapid Wien zu Ausschreitungen. Vor Spielbeginn kam es zwischen den Fans von PAOK Saloniki und Rapid Wien zu Ausschreitungen. - © APA

Schon vor dem Play-Off-Hinspiel der Fußball-Europa League zwischen PAOK Saloniki und Rapid Wien ist es am Donnerstag in Tessaloniki zu Ausschreitungen gekommen. Im Stadion warfen die PAOK-Fans sogar pyrotechnische Gegenstände in den Fan-Sektor der Wiener.

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Laut ersten Meldungen wurden die Rapid-Fanbusse bei der Ankunft eine Stunde vor Spielbeginn beim Toumba-Stadion vom PAOK-Anhang mit pyrotechnischen Gegenständen beworfen. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas ein, dessen beißender Geruch auch im Stadion zu spüren war. Berichte über Verletzte oder Festnahmen lagen zunächst nicht vor.

Polizei setzte Tränengas ein

Bereits am Nachmittag hatte es in der Innenstadt Zusammenstöße zwischen Hunderten rivalisierenden Anhängern gegeben. Rapid-Fans wurden nahe des “Weißen Turmes” von PAOK-Schlachtenbummlern attackiert, die Polizei konnte die Gruppen nach einigen Minuten trennen.

PAOK-Fans attackierten Rapid-Anhang

Rapid verbindet eine Fan-Freundschaft mit PAOK-Kontrahent Panathinaikos. Fans des Athener Clubs durften den Sektor der rund 700 grün-weißen Anhänger im Stadion allerdings nicht betreten. Dort waren ausschließlich Personen mit österreichischem Reisepass erlaubt.

Ausschreitungen bei PAOK -Rapid

Rund 10 Minuten vor Anpfiff kam es sogar im Stadion zu weiteren Attacken der griechischen Fans. Aus dem Rapid-Sektor, in dem möglicherweise auch einige griechische Panathinaikos-Anhänger Platz gefunden hatten, flogen Leuchtraketen auf PAOK-Fans. Daraufhin stürmten Hunderte Anhänger der Gastgeber von ihren Rängen in Richtung Rapid-Fans und schossen ihrerseits mit Leuchtraketen in deren Sektor. Das Spielfeld war teilweise von PAOK-Anhängern übersät, es flogen Sitze, Werbebanden und zahlreiche Feuerwerkskörper. Ein Saloniki-Fan versprühte sogar einen Feuerlöscher auf dem Rasen. Die in viel zu geringer Zahl aufmarschierten Polizisten benötigten einige Minuten, um die Lage wieder halbwegs unter Kontrolle zu bringen.

(APA/Red)



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