Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk

Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk
Auf der Jagd nach dem passenden Weihnachtsgeschenk sollte man auf eines verzichten: Tiere zu verschenken. Dieser wichtige Apell verhallt leider allzu oft ungehört.

So süß der Welpe unter dem Christbaum auch aussieht, dem “Zwangs-Beschenkten” wird er meist schnell lästig. Diese Tiere landen dann oft im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt. Über Weihnachten steigt die Zahl der ausgesetzten Tiere um bis zu 25 Prozent.

Der Kauf eines Tieres ist mit viel Verantwortung verbunden und hat sehr langfristige Auswirkungen. Die Entscheidung für ein Tier sollte daher in Absprache mit allen Familienmitgliedern getroffen werden. “Wer übernimmt welche Aufgaben? Welche zusätzlichen Anschaffungen sind nötig? Wer übernimmt die Pflege des Vierbeiners wenn die Familie verreist? Das sind nur einige der wichtigen Fragen, die es zu klären gilt”, so Kdolsky.

Doch nicht nur die Familie muss mit dem Tier einverstanden sein, auch mit Vermieter und eventuell Arbeitgeber – wenn das Tier zur Arbeit mitgenommen werden muss – sollte man vorher alles abklären. “Richtig geplant, machen Tiere viele Jahre Freude, unüberlegt gekauft, schadet man jedoch mehr als man hilft”, weiß die Ministerin.

Ist die Entscheidung schlussendlich zugunsten des Vierbeiners ausgefallen, ist es ratsam, sich ausschließlich an seriöse Züchter zu wenden. Von Hunden, die aus Kofferräumen und in Schachteln angeboten werden, sollte man tunlichst die Finger lassen, da deren Herkunft und Gesundheit auf einen Blick kaum einschätzbar sind.

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