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Dutzende Tote bei Massaker im Ostkongo

Rebellen haben im Ostkongo nach neuesten offiziellen Angaben mindestens 27 Dorfbewohner massakriert. Sie seien gefesselt und mit Macheten zu Tode gehackt worden, berichtete am Mittwoch ein Reporter. Sieben der Opfer des Angriffs in Mayangose nahe der Stadt Beni seien Frauen gewesen, sagte Militärsprecher Dieudonne Muhima. In früheren Berichten war von 16 beziehungsweise 23 Toten die Rede gewesen.

Die Menschen seien gerade dabei gewesen, ihre Felder zu bestellen, sagte der Chef des örtlichen Bauernverbands, Nestor Basiharinya. Hinter dem Angriff wurde die aus dem Nachbarland Uganda stammende Rebellengruppe ADF-Nalu vermutet.

Die Gruppe wird in der Region für den Tod von mehr als 250 Menschen in den vergangenen Monaten verantwortlich gemacht. Viele Rebellenmilizen verfolgen im mineralienreichen Osten des Kongos kaum mehr politische, sondern vor allem wirtschaftliche Ziele und terrorisieren dabei die Bevölkerung.

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