Done Deal: Trainer Thorsten Fink verlängert bei Austria Wien

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Thorsten Fink (r.) bekennt sich zur Wiener Austria.
Thorsten Fink (r.) bekennt sich zur Wiener Austria. - © fk-austria.at
Thorsten Fink und sein Trainerteam bleiben der Wiener Austria für längere Zeit erhalten. Die Betreuer haben ihre Verträge vorzeitig verlängert.

Bei der Wiener Austria wird auf Kontinuität gesetzt. Dementsprechend erfreut zeigten sich die Vereinsverantwortlichen, als sie Dienstagnachmittag die Vertragsverlängerungen mit dem Trainerteam vermelden konnten. Chefcoach Thorsten Fink und seine Assistenten haben vorzeitig bis 2019 unterschrieben.

“Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, das ganze Trainerteam bis 2019 zu binden. Wir sind gemeinsam mit Thorsten Fink aus einem sportlichen Tal herausgekommen und befinden uns jetzt auf dem richtigen Weg”, erklärte AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Fink wird in derselben Aussendung wie folgt zitiert: “Es macht mir hier einfach sehr viel Spaß. Ich will hier mit der Austria etwas aufbauen und meine Ideen einbringen. Ich habe auch mit meinem Agenten besprochen, dass ich unbedingt hierbleiben will.”

Verlängert gleich mit dem gesamten Betreuerstab

Um seine Zukunft bei der Austria herrschte in seinem ersten Jahr in Wien mitunter Rätselraten. So stand im vergangenen Winter ein Wechsel in die deutsche Bundesliga im Raum. Fink blieb der Austria aber treu. Für den ehemaligen Basel- und HSV-Coach sprachen vor seiner Unterschrift einige Aspekte für den langfristigen Verbleib in Österreich. So war für Fink das Umfeld im Club – “Hier sind sehr loyale Leute, das ist mir wichtig” – ebenso bedeutsam wie die Aussicht, ab Juli 2018 in der großteils neu errichteten Generali Arena spielen zu können.

“Ich will bei der Eröffnung dabei sein. Ich finde das ganze Projekt hier spannend und freue mich schon sehr auf das neue Stadion”, betonte Fink. Auch seine Familie sei der Vertragsverlängerung positiv gegenüber gestanden. Verlängert hat die Austria gleich mit dem gesamten Betreuerstab. Co-Trainer Sebastian Hahn, Athletiktrainer Nikola Vidovic, Spielanalyst Kai-Norman Schulz und Technik-/Taktiktrainer Nestor El Maestro sind nun ebenso bis 2019 an den Verein gebunden. “Ich denke, es ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation”, erklärte Kraetschmer.

Hohe Ziele der Vereinsspitze

Sportlich lief es für die Austria im ersten Jahr unter Fink positiv. Zwar war man im Kampf um den Meistertitel am Ende nicht mehr dabei, es gelang nach zwei Jahren Pause aber wieder der Sprung in den Europacup. Dort schaffte man diese Saison den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. In der Liga steht derzeit jedoch nur Rang fünf zu Buche. Hohe Ziele will sich die Vereinsspitze jedenfalls weiter setzen. In den nächsten zweieinhalb Jahren will Fink mit der Austria ganz vorne mitmischen. “Wir wollen Meister werden – haben aber nicht den ganz großen Druck, weil wir nicht müssen”, legte sich der gebürtige Dortmunder fest.

(APA/Red.)

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