Donauinselfest-Organisator spricht über Sicherheit und Neuerungen am Festival

Von Johanna Mayer
So wird das Donauinselfest 2016.
So wird das Donauinselfest 2016. - © APA
Rund zwei Wochen vor dem 33. Wiener Donauinselfest bat VIENNA.at Thomas Waldner, Projektleiter des Donauinselfests, zum Interview. Wir sprachen über die heurigen Highlights, das Sicherheitskonzept und Neuerungen am Open-Air-Festival.

Welche Neuerungen gibt es? Worauf dürfen sich die Besucher freuen?

Auch heuer bieten wir wieder ein umfangreiches Nachmittagsprogramm und Rahmenprogramm. Neu mit dabei ist die Strong Men Arena auf der Action und Fun-Insel mit den stärksten Männern Österreichs. Mutige Besucher können sich vor Ort mit den stärksten Männern Österreichs matchen. Autoreifen stemmen, Seilziehen, Bierfässer tragen, Lkw-Reifen rollen. Jeden Tag wird es einen Tagessieger geben, außerdem wird auch täglich ein Weltrekordversuch unternommen. So viele Besucher wie möglich werden hierzu in einen Puck-Up gesetzt und die die Muskelmänner werden diesen versuchen zu stemmen. Wir wollen immer actionreiche Dinge bieten und der Mitmach-Charakter wird groß geschrieben.

Brandneu und exklusiv ist heuer außerdem die neue Donauinselfest-App. Man kann sich hier auch sein Programm selbst zusammenstellen, außerdem gibt es auch exklusive Gewinnspiele. Über die App werden auch Push-Nachrichten gesendet, um die Besucher sofort zu informieren, sollte es zu Verspätungen auf den Bühnen kommen oder das Wetter umschlagen.

Nach den Ereignissen in Europa: Inwieweit wurde das Sicherheitskonzept verändert?

Die Entwicklungen der letzten Monate sind auch an uns nicht spurlos vorbeigegangen. Grundsätzlich wird das Sicherheitskonzept jedes Jahr neu evaluiert. Die Entwicklungen weltweit und in Europa wurden dabei auch heuer miteinbezogen und das Konzept wurde angepasst. Man muss auch dazu sagen, dass die Sicherheitslage in Österreich wie gehabt ist. Wir bereiten uns da sehr gut und intensiv vor.

Das Donauinselfest wird an sich als ein sehr sicheres Festival empfunden.

Ja, das hat mehrere Gründe: Einerseits weil extrem viel Polizei- und Securitypräsenz vor Ort ist. Heuer sind wieder 600 Polizeibeamte und private Securities im Einsatz. Außerdem können sich die Besucher auf der Insel frei bewegen und sind somit flexibel.

Das Donauinselfest unterstützt heuer wieder ein karitatives Projekt. Wie kann man als Besucher bei “Zeig dein Herz” seinen Beitrag leisten?

Zum Projekt “Zeig dein Herz” wurde ein T-Shirt designt. Der Reinerlös von fünf Euro wird hierzu direkt an LernLEO gespendet, um benachteiligten Kindern unter die Arme zu greifen. Für das Donauinselfest ist der karitative Charakter immer besonders wichtig. Wir freuen uns auch über die Unterstützung von zahlreichen Promis, die Bilder in ihrem “Zeig dein Herz”-T-Shirt bereits gepostet haben.

Wie kam es zum diesjährigen Motto?

Das war ein bisschen eine spontane Geschichte. Das besondere am Donauinselfest ist einfach der freie Eintritt und die musikalische Vielfalt. Dadurch ist das Motto “The best things in life are free” relativ schnell aufgekommen. Außerdem wollten wir ein etwas internationaleres Motto, da doch sehr viele Besucher auch aus dem Ausland anreisen.

Was sind heuer deine persönlichen Highlights beim Donauinselfest?

Seiler & Speer ist definitiv ein Highlight. Dann versuche ich auch mit meiner Tochte den einen oder anderen Moment zu verbringen und auf der FM4-Bühne möchte ich mir gerne Samy Deluxe ansehen. Aber auch der Schlager-Bühne werde ich einen Besuch abstatten.

(Red.)

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