Die Ruhe vor dem Sturm im Green Room der Wiener Stadthalle

Beim ESC gibt es verschiedene Backstage-Bereiche.
Beim ESC gibt es verschiedene Backstage-Bereiche. - © ORF/Milenko Badzic
In der Wiener Stadthalle liegt der Green Room vor dem Eurovision Song Contest noch im plastikgeschützten Dornröschenschlaf, während auf der gegenüberliegenden Bühne die Teilnehmer vor den Journalisten ihre Beiträge proben.

Der Green Room, als Aufenthaltsort der Künstler nach ihrem Auftritt beim Song Contest, liegt dabei noch unberührt. 27 kleine weiße Sitzecken samt Monitor blicken gleich der Kommandozentrale einer Raumschiffserie aus den 1960ern auf die gegenüberliegende Bühne. Nach ihrem Einsatz sollen die Künstler dann durch einen vom Publikum gebildeten Gang auf die erhöhte Empore schreiten. Für Normalsterbliche bleibt die Anlage also tabu.

Die Song Contest-Bühne ist variabel

Während die Couchlandschaft noch ihrer Benutzung harrt, ist das haptische Bühnenauge schon im Volleinsatz. Die 1.288 Stelen der Bühnenumrandung schwingen sich auf einer Breite von 44 Metern in eine Höhe von bis zu 14,3 Metern und erscheinen dabei in allen Farben des Regenbogens – und darüber hinaus. So bietet die Anlage für manche Künstler den dunkelblauen Rand, für andere den glitzernden Strahlenkranz. Alles in allem stellt sich die Halle D als beinahe intimer Showroom mit zahlreichen Einbauten dar, der dennoch pro Finale 10.500 Menschen Platz bieten soll. (APA)

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