Das Red Bull Air Race 2015 in Spielberg steht in den Startlöchern

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Das Red Bull Air Race gastiert wieder in der Steiermark.
Das Red Bull Air Race gastiert wieder in der Steiermark. - © EPA
Die letzte größere Veranstaltung der Sport-Saison am Red Bull Ring geht am Wochenende an den Start: Beim Red Bull Air Race mit Lokalmatador Hannes Arch werden rund 300 Kräfte von Blaulichtorganisationen im Einsatz sein. Tausende Besucher werden erwartet, mit Staus sei zu rechnen. Die Abstürze im Ausland beeinträchtigen die Planung nicht.

Für die Sicherheit am Gelände werden rund 100 Polizisten und Polizistinnen in Uniform und Zivilkleidung sorgen. Hinzu kommen knapp 100 Leute der Feuerwehr, die auch die Hangargebäude mit den wertvollen Maschinen schützen werden. Seitens des Roten Kreuz werden ebenfalls rund 100 Kräfte vor Ort sein, die etwa 1.800 Arbeitsstunden leisten werden. Neben zwei fixen Rettungsstationen wird die Exekutive auch einen temporäre Polizeiinspektion neben dem Haupteingang einrichten.

Der Sommer ist am kommenden Wochenende mit Sicherheit vorbei, prognostizierte Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) schon am Dienstag. Am Samstag sollen viele und teils auch tiefe Wolken im Aichfeld dominieren. Regen wird auch erwartet, vor allem in der Nacht auf Samstag sowie am Vormittag. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden die Temperaturen nur auf bis zu 17 Grad Celsius steigen. Für das Rennen gibt es laut Sudy einen kleinen Lichtblick, denn der Regen soll Sonntagmittag nachlassen. Dann wäre es möglich, dass erste weiße Berggipfel in der Umgebung zu finden sind, denn es soll in der Nacht bis auf 1.900 Meter Seehöhe schneien.

Nach Abstürzen: Air Race-Flugshows wie geplant

Nach den beiden Abstürzen von Flugzeugen bei Shows in Südengland und der Schweiz werde die Veranstaltung dennoch wie geplant über die Bühne gehen. Die Red Bull Air Race-Veranstalter beriefen sich am Dienstag auf die Regeln der FAI und Anordnungen der lokalen Luftfahrtbehörde.

Beim Air Race gelten die Bestimmungen der Federation Aeronautique Internationale (FAI), die für 2015 zertifiziert seien, teilte die Air Race GmbH mit. In den vergangenen Jahren seien außerdem die Sicherheitsvorkehrungen überarbeitet worden. Seit 2003 findet die schnellste Flugsportserie der Welt statt, doch 2010 hatte man die Reißleine ziehen müssen, weil Piloten zu sehr ans Limit gingen.

Sicherheitsvorschriften

Nach drei Jahren Pause sind nun die Pylone höher, die Motoren einheitlich geregelt und es darf nur mehr an der Aerodynamik getunt werden. In punkto Fliehkräfte sind maximal zehn G (vorher zwölf) erlaubt.
Die Shows im Rahmenprogramm des Air Race müssen sich ebenfalls an gewisse Regeln halten: Die Piloten dürfen eine vorgegebene “Flugbox” nicht verlassen.

Diese reglementierten Räume sind nicht über Zuschauern und halten auch einen Abstand zu den Besuchern ein. Sobald ein Pilot diese Flugbox verlässt, muss er das Manöver abbrechen.

(APA)

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