Cup-Achtelfinale: Kein gutes Timing für die Austria

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Die Wiener Austria will den Sprung ins Cup-Viertelfinale schaffen.
Die Wiener Austria will den Sprung ins Cup-Viertelfinale schaffen. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Durch die Spielverschiebung bestreitet die Austria erst diese Woche ihr Cup-Achtelfinalspiel gegen Altach. Beide Mannschaften gehen mit Selbstvertrauen in die Partie, beide Coaches setzen auf Rotation.

Für die Wiener Austria läuft es in der tipico-Bundesliga wunschgemäß. Nach fünf Siegen in Folge lachen die Favoritner erstmals seit 26. Mai 2013 wieder einmal alleine von der Tabellenspitze. Diesen Schwung will die Truppe von Coach Thorsten Fink nun ins ÖFB-Cup-Achtelfinale mitnehmen. Da wartet am Mittwoch (18:00 Uhr, live auf ATV) der zuletzt gegen Salzburg siegreiche Ligakonkurrent Altach.

“Wir haben natürlich Selbstvertrauen, zudem spielen wir zu Hause. Wir wollen gewinnen, das ist unser Anspruch”, sagte Fink ganz klar. In der laufenden Ligasaison gelangen bereits zwei Siege gegen die Vorarlberger, am 2. August gab es in Wien einen 3:1-Sieg, am 3. Oktober folgte ein 2:1 in Altach. “Leicht wird es mit Sicherheit nicht”, rechnete der Austria-Coach aber mit harter Gegenwehr.

Für seine Kicker ist die Partie etwas Besonderes, haben sie doch seit 19. April 2011 (0:4 gegen Lustenau) im Cup kein Heimspiel mehr bestritten. “Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, gleich von der ersten Minute an zeigen, wer der Herr im Haus ist”, gab Mittelfeldspieler Alexander Grünwald die Marschroute vor.

Austria will in ihrem Paradebewerb weiterkommen

Der Cup hat auch allgemein eine große Bedeutung für die Wiener. Mit 27 Titeln sind sie überlegener Rekordsieger. Der bisher letzte Cupsieg wurde 2009 fixiert, es war der vierte in Folge. Vergangene Saison (0:2 gegen Salzburg) zogen die Austrianer wie auch 2013 (0:1 gegen Pasching) erst im Finale den Kürzeren. “Das ist der kürzeste Weg nach Europa”, hoben Fink und sein Gegenüber Damir Canadi die Cup-Bedeutung hervor.

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Den sechs Pflichtspiele unbesiegten Wienern kommt die Cuppartie aber diesmal nicht ganz gelegen. Durch die Verschiebung um eine Woche haben die Wiener vor dem Ligaschlager in der Generali Arena gegen Verfolger Salzburg am Samstag eine englische Woche. Deshalb könnte Fink auch auf der einen oder anderen Position rotieren. “Wir wollen für beide Spiele eine gute Mischung finden”, ließ sich der Deutsche nicht in die Karten blicken.

Topstürmer Olarenwaju Kayode bekam am Sonntag beim 2:1-Sieg in Mattersburg einen Schlag auf den Oberschenkel und könnte daher pausieren. Fix fehlt nur der zumindest bis Jahresende verletzte Goalie Robert Almer.

Altach-Coach Canadi peilt nächste Sensation an

Bei den in der Liga achtplatzierten Vorarlbergern änderte sich kadermäßig gegenüber dem sensationellen 1:0-Sieg am Samstag gegen Salzburg nichts. Die Startformation wird aber sicher anders aussehen. “Es wird sicher wieder Umstellungen geben”, kündigte Canadi an. Im Tor wird Cup-Goalie Martin Kobras den ins ÖFB-Team einberufenen Andreas Lukse ersetzen.

Er könnte eventuell besonders in den Fokus rücken. “Der Cup ist ein anderer Bewerb, wir sind darauf vorbereitet, dass es auch 120 Minuten oder ins Elferschießen gehen kann”, sagte Altachs Trainer. Die Zielsetzung ist klar: “Wir wollen die Sensation schaffen.”

Es wäre der dritte Viertelfinaleinzug der Klubgeschichte. Wie der gelingen soll, weiß Canadi. “Das Wichtigste ist, dass wir sehr geduldig bleiben, auch weil die Austria eine Mannschaft ist, die nicht nur das schnelle Spiel bevorzugt, sondern auch auf langes Ball halten aus ist.” An Motivation mangelt es seinen Kickern nicht, gleich neun haben Austria-Vergangenheit.

(APA, Red.)

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