Cesár Sampson singt beim Eurovision Song Contest 2018 für Österreich

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Cesár Sampson wird Österreich beim 63. Eurovision Song Contest (ESC) in Portugals Hauptstadt Lissabon vertreten. Der Sänger, Produzent und Texter wurde von einem Musikexperten-Team zum heimischen Vertreter gekürt, gab der ORF am Dienstag bekannt. Man verzichtet damit erneut auf eine Castingshow.

Die Wahl fiel stattdessen auf den 1983 geborenen Sampson, der bereits auf eine gewisse Erfahrung mit dem ESC zurückgreifen kann. So war der Sänger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, am Produzentenkollektiv Symphonics International beteiligt. Das zeichnete unter anderem für den heurigen Beitrag “Beautiful Mess” von Bulgariens Kandidat Kristian Kostov verantwortlich, das letztlich auf Platz 2 beim Tournament in Kiew landete.

Cesár Sampson geht beim ESC 2018 für Österreich an den Start

Auch in der österreichischen Musikszene ist Cesár Sampson kein Newcomer, wenn auch oftmals hinter den Kulissen tätig. So war er etwa für die Texte des Louie-Austen-Albums “What a comeback” mitverantwortlich. Sein eigenes Lied, mit dem der Sänger beim 1. oder 2. Halbfinale des ESC – die Auslosung für den Startplatz steht hier noch aus – für Österreich ein Finalticket lösen will, soll Anfang kommenden Jahres präsentiert werden.

Rosen streute dem frischgekürten Kandidaten Eberhard Forcher, der heuer wieder Teil des Auswahlteams war: “Mit seiner dunklen Soulstimme und einem Background, der zugleich im klassischen Gospel, wie auch im Electronicpop der Gegenwart liegt, hat er genau das zur Verfügung, was ihn zu einer Stand-Out-Marke im Wettbewerb machen könnte.” Und auch ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung: “Cesár ist Rhythmus, er ist ein wahrhaftiges Menschenkind, er ist Stimme! Cesár lebt Musik und ist ein empathischer Künstler.”

Damit ist klar, dass Sampson kommendes Jahr für Österreich nach Portugal fährt, wo das musikalische Großereignis nach dem Sieg von Salvador Sobral mit seiner Ballade “Amar Pelos Dois” in Kiew erstmals stattfindet. Unter dem maritimen Motto “All Aboard!” (Alle an Bord!) treten dabei insgesamt 43 Länder gegeneinander an. Der Startschuss fällt dabei am 8. Mai mit dem 1. Semifinale, dem sich am 10. Mai das 2. Halbfinale und am 12. Mai das große Finale anschließen.

(APA/Red)

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