Doppel-Terror in Spanien: Alle Neuigkeiten im Liveticker

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Ein Kleintransporter ist am Donnerstag im Zentrum von Barcelona, im Stadtteil Las Ramblas, in eine Menschenmenge gerast. 14 Menschen verloren dadurch ihr Leben. Über 100 weitere wurden teils schwer verletzt.

Kurz nach 17 Uhr rast in der spanischen Großstadt Barcelona ein Kleintransporter in eine Menschengruppe bei “Las Ramblas” und tötet 13 Unschuldige.  Von mehr als 100 Verletzten ist die Rede – einige davon befinden sich noch in einem kritischen Zustand. Eine Frau erlag ihren Verletzungen am Freitagmittag.

Noch in derselben Nacht versuchen fünf Terroristen ein ähnliches Attentat in Cambrils, südlich von Barcelona, anzurichten. Die Polizei kann Schlimmeres verhindern und erschießt alle Attentäter. Sieben Personen wurden durch das Fahrzeug der Terroristen verletzt.

Fahndung nach Hauptverdächtigem läuft

Die Polizei konnte drei Verdächtige bereits fassen. Nach dem Hauptverdächtigen, 18 Jahre alten Moussa O. wird derzeit gefahndet. Ob er der Fahrer des Transporters in Barcelona war, ist noch unklar.

IS bekennt sich zu Anschlag

Noch am Donnerstagabend hat sich die Terrororganisation Islamischer Staat zu dem Anschlag bekannt. Das teilte sie über die Nachrichtenagentur Amaq mit.

Alle Infos zum Terror in Spanien im Liveticker

Kleintransporter fährt in Barcelona in Menschenmenge


Polizei sucht einen 22-jährigen Marokkaner

Nach dem Anschlag von Barcelona sucht die Polizei nach einem 22-jährigen Marokkaner. Die Ermittler verbreiteten am Samstag ein Fahndungsfoto des gesuchten Younes Abouyaaqoub. Es könnte sich nach Informationen spanischer Medien um den Fahrer des Lieferwagens handeln, der am Donnerstagnachmittag auf der Flaniermeile La Rambla in die Menschenmenge raste.

Die Polizei bestätigte dies aber nicht. Es stehe weiterhin nicht fest, wer den Lieferwagen gesteuert habe, teilte die Polizei mit. Bei dem Anschlag wurden 13 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt.

Touristen über die Terrorbedrohung:


Nach Angaben der katalanischen Polizei könnte der Attentäter von Barcelona noch am Leben sein. Der regionale Polizeichef Josep Lluis Trapero dementierte am Freitagabend im Fernsehen Pressemeldungen, wonach der Fahrer des Fahrzeugs, das am Donnerstag 13 Menschen getötet hatte, erschossen worden sei. Er könne das nicht bestätigen.

"Das ist eine Möglichkeit, es verliert aber (...) an Gewicht", formulierte der Polizeichef von Katalonien. Am Donnerstag waren nur wenige Stunden nach der Amokfahrt über die Flaniermeile La Rambla in Barcelona in dem katalanischen Badeort Cambrils fünf mutmaßliche Terroristen von der Polizei erschossen worden. Spanische Medien vermeldeten anschließend, der Attentäter sei einer von ihnen gewesen.

Nach dem Attentat hat die Urlaubsinsel Mallorca die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Palma verschärft. Arbeiter hätten Betonbarrieren in der Fußgängerzone des Zentrums installiert, speziell auf der Plaça de la Porta Pintada. Die Maßnahmen seien vom spanischen Innenministerium angeordnet worden.

Die Herkunft der 13 Toten des Terroranschlags von Barcelona ist noch immer nicht völlig geklärt. Fünf der Opfer seien noch nicht identifiziert.

Mehrere spanische Medien berichten, dass der Fahrer unter den fünf Männer ist, die von der Polizei in Cambrils erschossen wurden. Er galt zuvor als flüchtig.

Laut Medienberichten ist der Attentäter von La Rambla tot!

Hinter den Terrorattacken von Barcelona und Cambrils mit 14 Toten steckt nach Vermutungen der spanischen Ermittler eine organisierte Zelle von Islamisten. Die Polizei gehe davon aus, dass der Terrorzelle etwa zwölf Mitglieder angehörten. Diese hätten einen noch größeren Anschlag geplant.

"Unsere Gedanken und Gebete sind bei denen, die geliebte Menschen verloren haben und den Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden", hieß es in einer Mitteilung im Namen der Queen und Prinz Philips auf der Webseite des Königshauses.

Der UN-Sicherheitsrat hat den Opfern des Terrorangriffs von Barcelona am Freitag mit einer Schweigeminute gedacht. Ägyptens UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta, derzeit Ratsvorsitzender, sprach den Familien und dem spanischen Volk im Namen des Gremiums sein Beileid aus. Der Sicherheitsrat hatte den Anschlag am Donnerstag auf das Schärfste verurteilt und von einer "grausamen und feigen" Tat gesprochen.

Die spanische Mittelmeerstadt Valencia will nach dem Terroranschlag von Barcelona mit 13 Toten ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärfen. Besserer Schutz ist für die Regierungsgebäude sowie die touristisch interessanten Orte wie das Museumsgelände Ciudad de las Artes y las Ciencias geplant, wie spanische Medien am Freitag berichten. Unter anderem sollen Barrieren errichtet werden, um Autos die Zufahrt zu Fußgängerzonen zu versperren, schrieb die Zeitung "El País".

In Reaktion auf die Anschläge in Spanien schaltet das römische Kolosseum am Freitagabend von 22.00 Uhr an für eine halbe Stunde seine Beleuchtung aus.

Bei dem Terrorangriff am Donnerstag in Katalonien ist nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillerson auch ein Mensch aus den USA ums Leben gekommen. Bei den Anschlägen von Barcelona und Cambrils wurden mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Die Opfer kommen aus mindestens 35 Ländern. Eine Österreicherin wurde leicht verletzt.

Laut Medienbericht soll der Attentäter bereits bei der Schießerei in der Nacht in Cambrils getötet worden sein.

"Die Leute in Barcelona sind traurig, wütend, verunsichert, wir fühlen uns machtlos." So beschreibt die 28-jährige Johanna Hofbauer, die seit fünf Jahren in der katalanischen Stadt lebt, die Lage am Tag nach dem Terroranschlag mit 13 Toten. "Im Zentrum stehen überall bewaffnete Polizisten, patrouillieren die Straße rauf und runter, die Kinderspielplätze sind leer", erzählte die Waldviertlerin.

Die Attentäter von Barcelona hatten laut Polizeichef Josep Luis Trapero einen größeren Anschlag geplant. Trapero verwies dabe auf eine Explosion in der Nacht auf Donnerstag in Alcanar, rund 200 Kilometer südlich von Barcelona. Nach dieser Explosion hätten die Attentäter "nicht mehr das Material gehabt, um Anschläge noch größeren Ausmaßes zu verüben." Die Täter hätten "einen oder mehrere Anschläge" geplant. Durch die Explosion hätten sie sich gezwungen gesehen, die Planungen zu beschleunigen.

Nach den Terroranschlägen in Katalonien hat die spanische Polizei Einzelheiten zu den vier Festgenommenen mitgeteilt. Demnach handelt es sich um drei Marokkaner und einen Spanier. Keiner von ihnen habe einen bekannten terroristischen Hintergrund, erklärte ein ranghoher Polizeibeamter.
13:58 | eschneider

Vierte Person festgenommen - Eine weitere Person wurde im Zusammenhang mit den Anschlägen verhaftet.


13:17 | eschneider

Update: Die Verwundeten und Toten stammen aus 34 verschiedenen Nationen. Die Behörden haben eine entsprechende Liste veröffentlicht.


12:35 | eschneider

Die Zahl der Todesopfer ist auf 14 gestiegen. Eine Frau ist ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Das berichten Behörden aktuell über Twitter.


12:18 | eschneider

Live aus Barcelona: Tausende Menschen gedenken der Terror-Opfer


11:59 | eschneider

Wer sind die Opfer?

Es wurden noch nicht alle 13 Todesopfer identifiziert. Laut Medienberichten sollen drei Deutsche, ein Belgier, ein Italiener und zwei Spanier darunter sein. Dies wurde aber nicht offiziell bestätigt.

Nach Angaben des Deutschen Auswärtigen Amts wurden 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch unter den 13 Todesopfern deutsche Staatsangehörige seien, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Freitag in Berlin.

Auf Schweizer Opfer gäbe es derzeit keine Hinweise. Eine Frau aus Österreich wurde leicht verletzt.

Die spanischen Behörden haben erklärt, die Toten und Verletzten stammten aus 24 Ländern. Australien meldete drei verletzte Mitbürger, von denen einer schwer verletzt sei. Zwei Leichtverletzte stammten aus Taiwan. Eine Frau aus Griechenland und ein Besucher aus Hongkong wurden ebenfalls verletzt. Die australische Außenministerin Julie Bishop erklärte, ein Australier werde noch vermisst.

Das jüngste Todesopfer soll laut Medienberichten erst drei Jahre alt gewesen sein.
11:24 | eschneider

War es eine organisierte Zelle? Experte Andreas Pfeifer analysiert in der ZIB 9:00 die neuesten Erkenntnisse



10:41 | eschneider

Ganz Spanien fahndet nach 18-jährigem Verdächtigen!

Die spanische Polizei fahndet nach dem Terroranschlag in Barcelona laut einem Zeitungsbericht nach einem neuen Hauptverdächtigen. Es handele sich um den 18-jährigen Moussa Oukabir, dem jüngeren Bruder des bereits am Donnerstag inhaftierten Driss Oukabir, berichtete die Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf die Sicherheitskräfte. Der Verdächtige soll nach der Todesfahrt zu Fuß geflüchtet sein. Der Minderjährige Moussa hat dem Bericht zufolge seinem Bruder seinen Pass gestohlen und unter dessen Namen den Transporter angemietet. Dies habe auch Driss Oukabir gegenüber der Polizei bestätigt.


10:17 | eschneider

Bilder aus Cambrils: Polizisten stoppten fünf Terroristen, die Fake-Sprengstoffgürtel trugen und mit einem Fahrzeug Menschen attackierten


10:11 | eschneider

In Gedenken an die Opfer des Terroranschlages in Barcelona sind die Flaggen vor dem Sitz der EU-Kommission in Brüssel auf halbmast gesetzt worden. "Wir stehen an der Seite der Menschen in Barcelona und Spanien", schrieb das Team von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitagmorgen in einer Twitter-Nachricht.


09:53 | eschneider

Spanien trauert: Um 12:00 Uhr wird auf dem Plaça de Catalunya in Barcelona eine Schweigeminute für die Terroropfer abgehalten.
09:34 | eschneider

Sprengstoffgürtel waren Atrappen

Laut spanischen Medienberichten waren die Sprengstoffgürtel der Attentäter in Cambrils gar nicht echt. Die Polizei erschoss in der Nacht auf Freitag fünf Angreifer, die mit einem Fahrzeug in der spanischen Küstenstadt mehrere Menschen verletzten. Die Polizei verhinderte Schlimmeres.
09:30 | eschneider

Flaniermeile "Las Ramblas" immer noch schwer bewacht - aber wieder begehbar. Einwohner und Touristen dürfen in ihre Wohnungen und Hotels zurück

09:05 | eschneider

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, gab es eine weitere Festnahme in der spanischen Stadt Ripoll - rund 90 Kilometer nördlich von Barcelona.

Ob es sich dabei um den flüchtigen Fahrer handelt, ist noch nicht bekannt.

Zwei Verdächtige waren bereits kurz nach der Tat festgenommen worden. Bereits am Donnerstag hatte die Polizei mitgeteilt, dass es Verbindungen zwischen der Tat und der Stadt Ripoll in der Provinz Girona geben soll.
08:53 | eschneider

"Straßen sind leer" - Reporterin Sophie Roupetz am Freitagmorgen über die Stimmung in Barcelona







08:31 | eschneider

Von fast 100 Verletzten war am Donnerstagabend die Rede. Nach Angaben der katalanischen Regionalregierung kamen die Opfer aus 24 verschiedenen Ländern von Frankreich und Deutschland bis Pakistan und den Philippinen.
08:29 | eschneider

Eine Österreicherin unter Verletzten

Wie der Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, Freitag früh auf APA-Anfrage mitteilte, hat es nach derzeitigem Wissensstand keine Todesopfer aus Österreich gegeben. Es wurde allerdings eine Österreicherin verletzt. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden, konnte dieses aber nach nur wenigen Stunden wieder verlassen.
08:19 | eschneider

Auf Twitter kursieren Videos aus Cambrils - sie sollen den Polizeieinsatz zeigen, bei dem fünf Terroristen erschossen wurden







07:54 | eschneider

Zehntausende Autofahrer sitzen auf allen Ausfallstraßen bis zu vier Stunden in kilometerlangen Staus, weil die Polizei an hastig errichteten Straßensperren Auto für Auto filzt.
07:52 | eschneider

"Es ist noch nicht sicher", wiederholen Polizisten auch nach Mitternacht noch gebetsmühlenartig, wenn sie Hunderte Anrainer und Touristen an den weiträumigen Absperrungen rund um den Anschlagsort stoppen. Der Todesfahrer, der nach seiner Bluttat zu Fuß flüchtete, ist noch nicht gefasst.
06:57 | eschneider

Nach Angaben der Behörden besteht wahrscheinlich ein Zusammenhang zwischen den Taten in Barcelona und Cambrils sowie in der Stadt Alcanar, wo am Mittwoch bei einer Explosion in einem Wohnhaus ein Mensch umkam. Dort sollen nach Informationen der Zeitung "El Pais" etwa 20 Gasflaschen gelagert worden sein.
06:54 | eschneider

Der Fahrer des Tatwagens in Barcelona ist nach Infos am frühen Freitagmorgen weiterhin auf der Flucht
05:44 | eschneider

Österreichischer Handelsdelegierter berichtet in der "ZIB24" über die traurige Stimmung in Barcelona


05:33 | eschneider

Neues zur Tat in Cambrils:

Die fünf getöteten mutmaßlichen Attentäter im spanischen Küstenort Cambrils haben Bombengürtel getragen und mehrere Zivilisten mit einem Auto überfahren, bevor die Polizei sie stellen konnte. Das teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Die Tat ereignete sich wenige Stunden nach einem Terroranschlag in Barcelona
05:23 | eschneider

Mit diesem Van wurden 13 Menschen in Barcelona getötet
05:16 | eschneider

Beim Polizeieinsatz in der spanischen Kleinstadt wurden sieben Zivilisten verletzt - zwei davon schwer. Darunter ist auch ein Polizist.
05:10 | eschneider

Nach spanischen Medienangaben planten die Täter in Cambrils eine ähnliche Tat wie die in Barcelona und trugen auch Sprengstoffgürtel. Sie seien von der Polizei in einem Wagen kontrolliert worden. Als dieser nach einer Verfolgung umgekippt sei, seien sie geflohen und dann auf der Flucht niedergeschossen worden. Die Polizei teilte nach der Operation mit, sie werde in Cambrils diverse kontrollierte Sprengungen durchführen.
05:08 | eschneider

Fünf mutmaßliche Attentäter wurden in Cambrils von der Polizei getötet!
05:07 | eschneider

In der Kleinstadt Cambrils, einem Ort rund 100 Kilometer südlich von Barcelona, gab es in der Nacht einen weiteren "Vorfall". Die Polizei ist zunächst wegen eines weiteren möglichen Attentats ausgerückt.

Da die Regierung voraussichtlich heute keine Informationen mehr weitergeben wird, beenden wir den Liveticker. Sollte es neue Entwicklungen geben, werden Sie selbstverständlich auf VOL.AT weiter informiert.

Kremlchef Wladimir Putin hat nach dem Anschlag in Barcelona die Bereitschaft zum gemeinsamen Kampf gegen den Terror bekräftigt. "Der Vorfall bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit, dass die gesamten Weltengemeinschaft sich im kompromisslosen Kampf gegen die Kräfte des Terrors vereinigen muss", schrieb der russische Präsident an den spanischen König Felipe VI. "Wir verurteilen entschieden dieses brutale und zynische Verbrechen gegen friedliche Bürger", so Putin.





Que tristeza. #barcelona

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Identität des Hauptverdächtigen unklar! Driss O. meldete am Abend seinen Ausweis als gestohlen - es verdichten sich die Hinweise, dass sein Bruder die Tat begangen haben soll!

Ein Fahrer hat zwei Polizisten bei einem Checkpoint in Barcelona niedergefahren, teilte die katalanische Polizei am Donnerstag auf Twitter mit. Die Checkpoints waren nach dem tödlichen Angriff auf der Fußgängerzone La Rambla im Zentrum Barcelonas eingerichtet worden.

Die IS-Terrormiliz hat laut ihrem Sprachrohr Amak den Terroranschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona für sich reklamiert. Einer "der Soldaten des Islamischen Staates" habe die Tat ausgeführt, meldete Amak am Donnerstag im Internet unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen.





Der IS gibt an, für den Anschlag verantwortlich zu sein.

Regierungschef Carles Puigdemont bestätigt die Festnahmen zweier Verdächtiger.

Wie spanische Medien berichten, geht die Polizei von drei Tätern aus. Der Hauptverdächtige sowie ein weiterer Verdächtiger seien festgenommen worden. Ein dritter Komplize soll bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden sein.

Nach dem Terroranschlag in Spanien hat Papst Franziskus den Opfern seine Anteilnahme ausgedrückt. Papst Franziskus verfolge mit "großer Sorge", was in Barcelona passiere, erklärte Vatikan-Sprecher Greg Burke am Donnerstagabend. "Der Papst betet für die Opfer dieses Attentates und möchte dem ganzen spanischen Volk seine Nähe ausdrücken, besonders den Verletzten und den Familien der Opfer."

Die Zahl der Verletzten wird derzeit mit 80 beziffert, 15 Personen seien in "kritischem Zustand".

Der spanische König Felipe VI. hat den Terroranschlag in der Innenstadt von Barcelona mit mindestens 13 Toten scharf verurteilt. "Das sind Mörder, einfach Kriminelle, die uns nicht terrorisieren werden", schrieb der Palast am Donnerstagabend auf Twitter. Zugleich drückte der Hof seine Solidarität aus: "Ganz Spanien ist Barcelona. Die Ramblas werden wieder für alle da sein".

Die katalanische Polizei bestätigt einen Schusswechsel.

Ein mutmaßlicher Täter wurde laut "La Vanguardia" etwa sechs Kilometer vor Barcelona bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Laut Berichten wurden alleine auf der Rambla 64 Verletzte behandelt - es seien 40 Krankenwagen im Einsatz.

Auf der Rambla werden derzeit die Läden und Lokale evakuiert - die Menschen werden von der Polizei hinausbegleitet, wie die katalanische Polizei mitteilt.

Laut mehrere Medien soll es sich bei dem Festgenommenen um den Haupttäter handeln, zwei weitere Verdächtige seien noch auf der Flucht. Laut "TV 3" wurde einer der Verdächtigen erschossen.





"Bin am Boden zerstört über das, was in Barcelona passierte! All meine Unterstützung den betroffenen Familien der Stadt"


"Bin bestürzt über die Nachrichten, die aus Barcelona kommen. Alle Unterstützung und Solidarität den Familien und Freunden der Opfer"





Die Regierung bestätigt den Tod von 13 Personen, 50 Menschen wurden verletzt.

Wie Medien berichten gab es keine Geiselnahme. Der vermeintliche Angriff auf ein türkisches Lokal sei eine "Scheinattacke" gewesen, um die Sicherheitskräfte abzulenken.



Laut der Polizei hat sich der Täter nicht in einer Bar verschanzt, ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden.

Laut "TVE" wurde ein Verdächtiger festgenommen!

Kleintransporter fährt in Menschenmenge:

Auch der Verbleib des Fahrers ist noch nicht bekannt.

Es gibt bislang noch keine neuen Informationen zu den Geiselnehmern im "Luna de Istanbul".

Laut Medienberichten gibt es mindestens 50 Verletzte.

Wie der deutsche Augenzeuge Albert Zeitler schilderte, suchten Polizisten im Gebiet um das Stadtviertel El Raval offenbar nach Tätern. Sie hätten - teils mit Masken und Schutzanzügen - die Leute angeschrien, die Straßen zu verlassen. "Ich habe so etwas noch nie erlebt. Es war schon fast ein Kriegserlebnis", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Telefon.



"Trauer und Empörung angesichts des Terrorakts, der gerade in Barcelona geschehen ist", schrieb die Pariser Stadtchefin Anne Hidalgo am Donnerstagabend auf Twitter. "Barcelona und Paris sind Städte des Teilens, der Liebe und der Toleranz. Diese Werte sind stärker als dieser abscheuliche und feige Terrorismus."

Nach dem Terroranschlag in Barcelona haben die Bürgermeister von Paris und Nizza ihre Solidarität mit der spanischen Stadt bekundet. Die beiden französischen Städte waren in den vergangenen Jahren selbst von schweren Anschlägen erschüttert worden.





Ein französischer Tourist erzählte dem Sender BFMTV, das Fahrzeug sei Zickzack gefahren, "um ein Maximum an Fußgängern zu erwischen". "Das ist ein Lieferwagen, der in die Fußgängerstraße gerast ist", sagte Henry, der den Angriff nach eigenen Angaben aus nächster Nähe miterlebte.



Der Wagen soll im Zickzack-Kurs gefahren sein - ähnlich wurde auch bei dem Anschlag in Nizza vor gut einem Jahr vorgegangen.

Lauten Innenminsiter Joaquim Forn ist mit einem Anstieg der Zahl der Todesopfer zu rechnen, da es mehrere Menschen mit "sehr ernsten" Verletzungen gibt.

Hier sollen sich die Täter verschanzen:


EU-Handelskommissarin Cecila Malmström:


EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani:


NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg:


Der Fahrer soll aus einer spanischen Enklave in Afrika stammen.

Der zweite Lieferwagen wurde gerade von der Polizei in Vic - etwa 70 Kilometer von Barcelona entfernt - gefunden.

Facebook hat gerade den "Safety Check" aktiviert.

Medien berichten mittlerweile von mindestens 13 Toten.



Der Kleintransporter soll ein Leihwagen sein - dieselben Mieter sollen auch ein zweites Fahrzeug reserviert haben, welches als Fluchtwagen dienen sollte. Das zweite Auto - ein Fiat-Lieferwagen - wurde bisher nicht gefunden.

Wie El País berichtet, kamen drei Menschen bei dem Anschlag auf der Rambla ums Leben.

Angeblich gab es Schüsse in der Innenstadt auf Höhe des "Mercat de la Boqueria".

Laut Medienberichten sucht die Polizei nach einem Mann in einem blau-weiß gestreiften Hemd.



Wie El Mundo berichtet, haben die bewaffneten Männer in einem türkischen Lokal eine unbekannte Anzahl an Geiseln genommen.

Der Lenker des Kleintransporters soll sich mit einer Langwaffe in einer Bar verschanzt - das berichten mehrere spanische Medien.

Mehrere Medien berichten von bewaffneten Personen, die in ein Restaurant eingedrungen sein sollen - eine offizielle Bestätigung gibt es derzeit nicht.

Laut ersten Informationen gibt es mindestens zwei Tote. Die Polizei spricht mittlerweile von einem Terroranschlag.

Am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr fuhr ein Kleintransporter auf der belebten Einkaufsstraße "La Rambla" in Barcelona in die Menschenmenge.

(Red.)

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