Bluttat im Bezirk Baden: Ermittlungen laufen weiter

Die Schwerverletzte wurde ins Wiener AKH geflogen.
Die Schwerverletzte wurde ins Wiener AKH geflogen. - © APA
Nach der Bluttat in Landegg in Pottendorf (Bezirk Baden) mit einem Toten und einer Schwerverletzten dauerten am Wochenende die Ermittlungen an. Der 42-Jährige dürfte seine Lebensgefährtin (41) mit einer Pistole an- und sich selbst erschossen haben, so die Polizei.

Im Badezimmer des gemeinsamen Wohnhauses hatte es nach Ermittlerangaben auch ein Handgemenge gegeben.

Darauf würden Hämatome hinweisen, die bei der Frau festgestellt wurden. Während des Handgemenges dürften auch nicht gezielte Schüsse abgefeuert worden sein. Ein Projektil traf die 41-Jährige in den Kopf. Die Frau wurde per Notarzthubschrauber ins AKH Wien eingeliefert. Ihr Zustand galt am Samstag als stabil, berichtete der ORF Niederösterreich.

Motiv für Bluttat in Baden noch unklar

Welches Motiv zu der Tat geführt hatte, blieb weiterhin unklar. Was die Spurensicherung angehe, seien vor Montag keine weiteren Ergebnisse zu erwarten, sagte ein Ermittler. Nähere Aufschlüsse zu den Vorgängen in dem Badezimmer soll überdies eine Schusshandbestimmung bringen.

An der Adresse in Landegg ist auch die vierjährige Tochter des Paares gemeldet. Das Mädchen dürfte die Bluttat nicht beobachtet haben, sagte ein Ermittler bereits am Freitag. Das Kind sei nun bei Verwandten.

(APA)

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