Auf zum ESC: Nathan Trent nach Kiew verabschiedet

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Nathan Trent versucht sein Glück in Österreich.
Nathan Trent versucht sein Glück in Österreich. - © APA
Ein “Flummi” verabschiedet sich gen Osten: Österreichs heurige Song-Contest-Hoffnung Nathan Trent wurde am Dienstagabend vom ORF Richtung Kiew verabschiedet, wo sich der Tiroler am 11. Mai im 2. Halbfinale des Megabewerbs beweisen muss.

“Ich habe noch nie solch ein Engagement vonseiten eines Künstlers erlebt! Der ist wie ein Flummi”, zeigte sich ESC-Veteran Andi Knoll vom Kandidaten überzeugt.

Seinen freudestrahlenden Einsatz stellte der 25-jährige Trent auf der Wiener Summerstage mit einer Akustikversion seines Beitrags “Running on Air” sowie einigen Coverversionen vergangener ESC-Hits unter Beweis. Mit der selbst geschriebenen Mid-Tempo-Nummer versucht sich der Sänger im 2. Semifinale gegen die Konkurrenz um eines von zehn Finaltickets durchzusetzen.

Nathan Trent singt für Österreich: “Ist der Richtige”

“Es ist der Richtige heuer”, war ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm sicher, kommende Woche mit dem passenden Kandidaten in die Ukraine zu reisen. Dort seien die Startbedingungen für den austragenden Fernsehsender NTU alles andere als leicht gewesen, habe dieser doch das Organisationsteam kurzfristig völlig neu besetzen müssen: “Dieses Land ist in einem riesigen Transformationsprozess.”

Er könne aber versichern, dass der ESC in Kiew gut über die Bühne gehen werde: “Es ist eine bunte, eine offene, eine moderne Stadt, die sich sehr freut auf den Song Contest.” Mit seiner Erfahrung aus mittlerweile 25 ESC-Teilnahmen sei er zudem von einer Sache überzeugt: “Mit dem Nathan werden wir dort sehr, sehr gut aufschlagen.”

Der so Gelobte erwies sich indes als Patriot: “Ich muss schon sagen, dass ich sehr, sehr stolz bin, dass ich Österreicher bin.” Zugleich bedankte sich der zweisprachig in Deutsch und Italienisch erzogene Musiker bei seinen Eltern, wobei seine Mutter es nicht zur Verabschiedung geschafft hatte: “Aber sie ist geistig mit dabei – wie alle italienischen Mütter.”

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(APA)

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