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Apple plötzlich nicht mehr Virus-Immun

Apple widmet sich immer mehr dem Thema Virenschutz. Apple widmet sich immer mehr dem Thema Virenschutz. - © AP
Nachdem im April dieses Jahres weltweit über 600.000 Computer mit dem Apple-Betriebssystem OS X vom Virus Flashback infiziert wurden, rudert Apple mit seinen Behauptungen zur eigenen Virus-Sicherheit zurück.

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Auf der eigenen Webseite hat Apple einige Aussagen deutlich revidiert. Aus "It doesn't get PC viruses" wurde "It's build to be safe", und "Safeguard your data. By doing nothing" wurde zu "Safety. Build in". Ein Vorher-Nachher-Bild der Seite gibt es hier.

Sicherheitsexperten nehmen Apple in die Pflicht

Sicherheitsexperte Graham Cluley vom  Software-Unternehmen Sophos, wertet dies als ein Zeichen, dass Apple die Sicherheit seiner Geräte in Zukunft ernster nehmen wird. "Ich sehe die Abänderung von Apples Marketing-Aussagen als erste wichtige Baby-Schritte. Ich hoffe, dass auch Mac-User lernen werden wichtige Sicherheitsmaßnahmen für ihre Geräte zu ergreifen. Etwa Antiviren-Programme zu installieren", schreibt Cluley in einem Blog.

Kaspersky-Mitbegründer Eugene Kaspersky stimmt mit Cluley überein, fordert aber zusätzlich von Apple ältere Betreibssysteme länger zu unterstützen. Mit Erscheinen von OS X 10.7 etwa wurde jeglicher Support für OS X 10.5 eingestellt. Millionen User mit älteren Geräten wären nachträglich auftauchenden Sicherheitsmängeln schutzlos ausgeliefert, so Kaspersky.

Apple geht Thema Sicherheit an

Apple hat im Zuge der neuen Marketing-Formulierungen auch eine Sicherheitsanleitung für iOS, das iPhone-Betriebssystem, herausgegeben. Zudem soll OS X 10.8, "Mountain Lion" bei Erscheinen ein neues Feature namens "Gatekeeper" enthalten, das einschränken soll welche Apps User auf ihren Geräten installieren können.

(VOL.AT/Martin Suppersberger)



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