Anschlag auf Borussia-Dortmund-Bus: So geht es dem verletzten Marc Bartra

Von David Mayr
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Marc Bartra wurde bei den Sprengstoffattacken schwer verletzt und noch in der Nacht auf Mittwoch operiert.
Marc Bartra wurde bei den Sprengstoffattacken schwer verletzt und noch in der Nacht auf Mittwoch operiert. - © AP Photo/Martin Meissner, AFP Photo/Javier Soriano
Marc Bartra, spanischer Innenverteidiger von Borussia Dortmund, saß während der Explosionen am Mannschaftsbus des BVB am Dienstag in der letzten Reihe des Fahrzeugs. Er wurde bei dem Anschlag schwer verletzt.

Die Sprengstoffattacken auf den Mannschaftsbus des deutschen Fußballklubs Borussia Dortmund sorgten Dienstagabend weltweit für Schlagzeilen. Bei der Abfahrt zum Champions-League-Viertelfinal-Hinspiel gegen die AS Monaco im Signal-Iduna-Park wurde der Bus von drei Explosionen erschüttert. Eine Fensterscheibe barst, das Match wurde schließlich abgesagt und auf Mittwoch, 18:45 Uhr, verlegt.

Der Vorfall in der Großstadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen weckte Erinnerungen an die Terroranschläge von Paris am 13. November 2015. Damals hatten sich vor dem freundschaftlichen Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland drei Selbstmordattentäter beim Stade de France in die Luft gesprengt.

BVB-Verteidiger Marc Bartra erlitt Knochenbruch und Einsprengungen

Am Dienstag kam es glücklicherweise zu keiner derart großen Tragödie, es wurden zwei Personen verletzt: Ein Polizist und BVB Innenverteidiger Marc Bartra. Der 26-jährige Spanier, vergangenen Sommer für acht Millionen Euro vom FC Barcelona gekommen, erlitt durch die Explosionen einen Bruch der Speiche sowie Fremdkörper-Einsprengungen am rechten Handgelenk. Er wurde noch in der Nacht auf Mittwoch operiert.

Bartra saß in der letzten Reihe des Busses, bei dem durch die Detonationen ein Fenster auf der rechten Seite zu Bruch ging. Die Sprengsätze seien in einer Hecke auf der zum Fahrer abwandten Seite deponiert gewesen. Lebensgefahr für den Spieler bestand keine.

Neben Bartra in der letzten Reihe Platz genommen hatte auch Torhüter Roman Bürki. “Unmittelbar nach der Explosion warfen wir uns zu Boden”, beschrieb der Schweizer die Reaktion der Spieler während der bangen Momente.

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