Alf Poier vs. Conchita Wurst: Nach massiven Angriffen nun Entschuldigung

Seine bösen Worte gegen Conchita Wurst tun Poier jetzt leid Seine bösen Worte gegen Conchita Wurst tun Poier jetzt leid - © AP
Viel Wirbel gab es um die massiven Angriffe von Ex-ESC-Teilnehmer und Kabarettist Alf Poier gegen Conchita Wurst, inzwischen Song Contest-Gewinnerin, im Vorfeld des Spektakels. Aussagen wie “verschwulte Zumpferl-Romantik”, “Monster” und Co. bedauert Poier jetzt, wie es scheint.

Seine “harte Wortwahl”, mit der er Conchita Wurst im Vorfeld des Song Contests angriff, tut Alf Poier nun, da diese den Sieg für Österreich errungen hat, offenbar leid. Im Rahmen einer Aussendung entschuldigte er sich bei ihr.

Poier: “Das nenne ich wahre Toleranz”

“Liebe Conchita! In den letzten Tagen wurde ich auf Grund meiner polemisch gemeinten, aber zu hart rüber gekommenen Worte stark kritisiert, und leider auch von “diversen” Leuten instrumentalisiert. – Nur nicht von Dir selber! Das nenne ich wahre Toleranz”, so Poier in dem Schreiben.

Wurst hatte sich anhand der massiven Angriffe durch Poier nämlich zu keinerlei Retourkutsche hinreißen lassen.

Entschuldigung an Conchita Wurst

Während er Wurst vorab als “künstlich hochgezüchtetes Monster” des ORF bezeichnet hatte, räumte Poier nun “reuig” ein: “Du bist doch viel mehr als nur ein künstlich hochstilisiertes Toleranzpüppchen. In diesem Sinne bin ich gerne bereit, mich bei Dir für die meinerseits wieder einmal übertriebene Wortwahl zu entschuldigen. Sorry – and good luck!”

Auch auf Facebook hatte Poier, der für Österreich im Jahr 2003 beim Song Contest Platz 6 errang, sich nach dem Sieg seiner Kontrahentin bereits zu Wort gemeldet: “Gratuliere Conchita! – Auch wenn Dein Beitrag nicht nach meinem Geschmack war. – Aber Platz 1 für Österreich ist sensationell. So viel Fairness muss sein! – Hut ab!”

Erst Angriffe, dann Gratulation

Poier ist nicht der einzige, der nach dem Platz 1, den Conchita Wurst beim Song Contest errang, zurückruderte. Auch FPÖ-Chef Heinz Christian Strache konnte sich zu einer – zunächst falsch verstandenen – wenn schon nicht Entschuldigung, so doch Gratulation auf Facebook hinreißen.

(red)

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