Ärztekammer warnt Koalition vor Auflösung der AUVA

Die Koalition denkt die Auflösung der AUVA an.
Die Koalition denkt die Auflösung der AUVA an. - © APA/HERBERT NEUBAUER
In den derzeitigen Koalitionsverhandlungen ist eine Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) angedacht. Die Ärztekammer warnt vor diesem Schritt.

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres mahnte, dass eine Auflösung der AUVA und damit einhergehend eine mögliche Reduktion der Mittel für die zehn AUVA-Anstalten “eine Gefahr für das hohe Niveau dieser Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen bedeuten könnte”. Dies dürfe aber in keinem Fall geschehen, betonte Szekeres, denn alle AUVA-Einrichtungen seien für die akute Unfallversorgung sowie die langfristige Rehabilitation von Unfallopfern ein essenzieller Bestandteil des Gesundheitssystems.

Ärztekammer fürchtet um Versorgung der Patienten

Es müsse auch in Zukunft gewährleistet sein, “dass die Versorgung der Patienten auf gleich hohem Niveau bestehen bleibt und ihnen aus möglichen Veränderungen der Sozial- und Unfallversicherungslandschaft in Österreich keine Nachteile erwachsen”. Jährlich werden in den zehn AUVA-Anstalten laut Ärztekammer fast 400.000 Unfallopfer versorgt.

APA/Red.

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