Abstimmung über Pandabuben-Namen beginnt: Fu Lin, Fu Ban oder Fu Xiong?

Die Panda-Zwillinge in der Baumhöhle, ihrem neuen Quartier
Die Panda-Zwillinge in der Baumhöhle, ihrem neuen Quartier - © Tiergarten Schönbrunn
Der Frage, wie soll der Panda-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn heißen soll, ist man bereits ein wenig näher gekommen. Fu Lin, Fu Ban oder Fu Xiong sind als Namensvorschläge in der näheren Auswahl. Was sie bedeuten, lesen Sie hier.

Diese drei Namensvorschläge für das Männchen hat der Zoo aus mehr als 2.000 Einsendungen ausgewählt. “Es waren so viele tolle Namen dabei, dass wir genug Ideen für die nächsten hundert Jungtiere hätten”, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Dienstag. Nun kann online abgestimmt werden.

Bedeutung der drei möglichen Panda-Namen

Die drei Namen stehen seit Dienstag auf der Website des Wiener Zoos zur Auswahl. Entsprechend der Schönbrunner Tradition war ein chinesischer Name mit “Fu” für “glücklich” gesucht, passend zu den ersten drei Jungtieren Fu Long, Fu Hu und Fu Bao. Der erste mögliche Name ist “Fu Lin”. Lin ist die Kurzform für das chinesische Fabelwesen Quilin, das an ein Einhorn erinnert und wie der Drache (Long) zu den vier Tieren mit gutem Omen zählt. Der zweite Name bezieht sich auf die Tatsache, dass es erstmals Zwillinge sind. “Fu Ban” bedeutet nämlich “Glückliche Hälfte”. Der dritte Name, der zur Wahl steht, ist “Fu Xiong” (Aussprache: “Fu Schiong”) und heißt “Glücklicher Bär”.

Tiergarten Schönbrunn gibt Namen bei Panda-Familienfest bekannt

Bis 2. November läuft das Online-Voting auf der Internetseite des Tiergartens. Dann wird auch der Name des Weibchens verraten, diesen hat sich der Tiergarten selbst überlegt. Nach chinesischer Tradition bekommen Panda-Jungtiere ihre Namen erst nach dem 100. Tag verliehen. Das ist ab dem 15. November möglich. Eine Taufe ist für die Zwillinge nicht vorgesehen, jedoch gibt es am 27. November im Tiergarten ein großes Panda-Familienfest. Der Tiergarten hatte 2010 auch bei Fu Hu, dem zweitgeborenen Buben der Schönbrunner Pandas Yang Yang und Long Hui online über den Namen abstimmen lassen. Damals nahmen mehr als 25.000 Personen daran teil.

Von der Wurfbox in die Baumhöhle

Die Pandamutter hat übrigens bereits die “Kinderstube” gewechselt. Am Sonntag hat sie das Weibchen, am Montag das Männchen von der Wurfbox, die sich hinter den Kulissen befindet, in die Baumhöhle getragen. Die Baumhöhle steht in der Innenanlage, ist allerdings für die Besucher nicht einsehbar. Somit sind die Zwillinge für Besucher weiterhin nicht zu sehen. Da auch in der Baumhöhle eine Überwachungskamera installiert wurde, können die Tierpfleger Yang Yang und die Zwillinge auch dort beobachten. Den letzten Pandanachwuchs Fu Bao hat Yang Yang ebenfalls nach einer gewissen Zeit in der Baumhöhle großgezogen.

(apa/red)

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