Abriss des früheren Wiener Zollamts gestartet

Das Wiener Zollamt wird dem Erdboden gleichgemacht.
Das Wiener Zollamt wird dem Erdboden gleichgemacht. - © APA/Sabine Hauswirth
Auf dem Areal des Wiener Zollamts soll ab 2017 ein Hochhaus-Komplex gebaut werden.

Pläne für die Schleifung gibt es schon länger: Nun wird das seit Jahren leer stehende frühere Wiener Zollamt im Bezirk Landstraße endgültig abgerissen. Der aus den 1970er-Jahren stammende Quader wird bis Oktober dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem Areal entsteht ein drei Türme umfassender Gebäudekomplex, der Wohnungen und Büroflächen umfasst. Der Baubeginn ist für 2017 vorgesehen.

Das künftige Hochhaus-Ensemble, das unter dem Namen “TrIIIple” firmiert, wird 73.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. Das teilten die Soravia Group und die ARE Development, die das Projekt gemeinsam umsetzen, in einer Aussendung am Donnerstag mit. Letztere gehört zur Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Geplant sind in etwa 500 Eigentums-, Miet- und Vorsorgewohnungen sowie 12.000 Quadratmeter Bürofläche. Für die Gestaltung zeichnet das Architektenteam Henke Schreieck verantwortlich.

Wiener Zollamt: Abriss mit Verspätung

Das Projekt ist mit 240 Millionen Euro budgetiert. Das Vorhaben war bereits Anfang 2013 vorgestellt worden. Damals war der Baubeginn schon für Ende 2014, der Bezug der ersten Wohnungen und Büros für Ende 2015 beziehungsweise Anfang 2016 in Aussicht gestellt worden. Das sei ein “sehr ambitionierter Zeitplan” gewesen, erklärte ein BIG-Sprecher nun auf APA-Nachfrage.

Man habe angenommen, dass die Flächenwidmung rascher beschlossen werden würde. Nach jetzigem Stand wird der Neubau 2019 oder 2020 fertiggestellt sein.

(APA, Red.)

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