35. Wiener Donauinselfest steigt von 22. bis 24. Juni 2018

Das 35. Wiener Donauinselfest findet traditionell am letzten Juni-Wochenende statt.
Das 35. Wiener Donauinselfest findet traditionell am letzten Juni-Wochenende statt. - © APA/HERBERT P. OCZERET
Der Termin für das 35. Wiener Donauinselfest ist fixiert. Das Gratis-Festival geht von 22. bis 24. Juni 2018, also traditionell am letzten Juni-Wochenende, über die Bühne.

Größenmäßig orientiert man sich beim Donauinselfest 2018 am heurigen Jahr. Es werde erneut elf Bühnen und 16 Themeninseln geben, kündigte Organisator Thomas Waldner am Montag, 18. September, in einer Pressekonferenz an. Inhaltliche Details bzw. Bandnamen wird es erst im Frühjahr geben. Dafür nutzten die Veranstalter die Gelegenheit, das Gratis-Festival unter freiem Himmel potenziellen Werbepartnern schmackhaft zu machen, und warteten dafür mit einigen Zahlen auf. 2,8 Millionen Besucher kamen zur heurigen dreitägigen Veranstaltung. Fest-Marketingleiter Horst Marterbauer sprach – nicht zuletzt angesichts von mehr als 50.000 Medienberichten – von einem Gesamtwerbewert von 130 Millionen Euro.

“Stage Flying” und Wasserrutsche beim Donauinselfest

2017 kooperierte man mit 83 Medien- und Sponsorenpartnern, die insgesamt 1,9 Millionen Euro locker machten. Laut Waldner ist die Summe trotz wechselnder Kooperationen seit Jahren stabil. Zum Gesamtbudget kommen noch 1,5 Millionen Euro Fördergelder der Stadt Wien sowie Mieten für Standplätze bzw. Gastronomie.

Mit einschlägigem Vokabular wie “Lovebrand” oder “Marken Touchpoint” wurde erklärt, dass es im Sponsoring immer wichtiger werde, mittels Erlebnisinszenierung eine emotionale Bindung zwischen Inselgast und werbendem Unternehmen herzustellen. So ermöglichte etwa eine Fluglinie beim diesjährigen Donauinselfest “Stage Flying”, bei dem man per Seil über den Publikumsbereich einer Bühne gleiten konnte. Ein Eishersteller wiederum baute eine aufblasbare Wasserrutsche auf. Herkömmliches Sponsoring sei zwar nach wie vor wichtig für das Event, dennoch wolle man “kreative Lösungen” weiter forcieren, meinte Marketingleiter Marterbauer im Zuge der Pressekonferenz.

APA/Red.

 

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