3. Tag im Dschungelcamp: Zuseher wollen Helena leiden sehen

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Das Publikum will Helena Fürst im Dschungelcamp 2016 leiden sehen.
Das Publikum will Helena Fürst im Dschungelcamp 2016 leiden sehen. - © RTL/Stefan Menne
Helena, die Fürstin der Finsternis, wie sie vom Moderatoren-Duo Daniel Hartwich und Sonja Zietlow liebevoll genannt wird, kommt bei den Zusehern mit ihrer Art scheinbar nicht besonders gut an. Am dritten Tag im Dschungelcamp musste sie bereits ihre dritte Prüfung absolvieren.

Helena und David in der Dschungelprüfung

Die „Katakomben der Verzweiflung“ warten auf David („Base Camp“) und Helena („Snake Rock“). „Ey, die versenken uns in Särge! Das ist krass“, so Helena fassungslos, als zwei Särge aus einer Wand fahren. In jedem Sarg befinden sich sechs Sterne, die in völliger Dunkelheit von den Duellanten abgeschraubt oder abgeknotet werden müssen. Wie im Dschungel üblich, bleiben sie auch bei dieser Dschungelprüfung nicht alleine.

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Die Särge verschwinden in der Wand und das Duell behinnt mit Mehlwürmern und Ratten, die den Kandidaten Gesellschaft leisten. „Scheiße, Alter! Boah, ist das ekelhaft. Was ist das? Sind das Ratten? Bitte macht nichts. Ey, die hat mich gebissen, die sind komisch drauf. Da zwickt mich was“, David kommentiert alles und redet in einer Tour. Er schreit, schimpft und flucht. Von Helena hört man nichts. Wie erstarrt macht sie sich an die Arbeit und hat nach zwei Minuten, bereits zwei Sterne gefunden. Kakerlaken und Grillen gesellen sich in die Särge. „Das sind Spinnen! Hilfe!“ Während David weiter brüllt, motzt und hektisch zappelt, hat Helena stillschweigend und mit Seelenruhe zwei weitere Sterne gesammelt. Aber David holt auf und angelt geschickt einen Stern aus Fischabfällen. Nach der Hälfte der Zeit hat David drei Sterne und Helena weiterhin vier. Helena hat – während Ratten über ihren Körper laufen – Probleme, in den Fischabfällen den fünften Stern zu finden. In der Zeit hat David alle Sterne gefunden und das Duell gewonnen. Somit geht das “Snake Rock” erneut leer aus.

Menderes fühlt sich wohl im Dschungel

Menderes, Thorsten und Jürgen sind gemeinsam am Lagerfeuer im „Snake Rock“ und der DSDS-Kultkandidat fühlt sich gut im Dschungel: „Ich finde es hier gar nicht so schlimm. Ich fühle mich hier sogar wohler als in Deutschland. Jetzt gerade.“ Jürgen erstaunt: „Ja?“. Menderes: „Ja, ich fühle mich hier irgendwie freier.“ Jürgen: „Man merkt es an deiner Art. Du blühst total auf. Du merkst, dass die Menschen die hier sind, dich mögen… Menderes: „Ja und es tut mir gut für meine Seele. Ich brauch auch ein bisschen Balsam für die Seele. Wenn ich in Deutschland irgendwo unterwegs bin, gehe ich gehe ungern weg, weil die Leute dann lachen. Und das meiste ist Auslachen. Und hier, wenn dich jemand anlächelt, dann weißt du das anders zu bewerten… Sie lächeln dich an, weil sie dich doch nett finden. Einfach so.“

Sophia zankt mit David

Dritter Tag im Dschungel und im „Base Camp“ ist Sophia von David genervt. Brigitte hat von Ihrer Nacht in der Hängematte Schmerzen und David bekommt das mit. Daraufhin setzt er sich für Brigitte ein, damit Sophia die Hängematte für den Hollywood-Star räumt. David: „Sophia, Brigitte hat Hüftprobleme. Würdest du in der Matte schlafen und Brigitte im Bett?“
Sophia geht zu Brigitte: „Wir können tauschen, aber warum mischt der sich da ein? Ich verstehe das nicht? Der geht mir auf den Zwirn! Wir können das direkt machen, Schatzi.“ „Der ist so ein Energiebündel und so dumm oft. Da kommt nur Müll raus bei dem. Soviel Müll. Da frage ich mich, wie hat der überhaupt überlebt in seinem Leben?“, schimpft Sophia weiter.

Gunter philosophiert über sein Leben

RTL Stefan Menne

Am dritten Tag im Dschungelcamp hat sich Gunter im „Base Camp“ akklimatisiert und ist im Dschungel angekommen. Er will ab sofort im Hier und Jetzt leben und die schweren Gedanken ganz nach hinten schieben. Im Interview spricht er offen über sein Leben und würde vieles anders machen, wenn er dazu die Chance hätte. Gunter: „Wenn ich die Wahl hätte, nochmal mein Leben zu leben, dann würde ich so viel anders machen. Mein Leben ist im Grunde eine einzige Katastrophe. Heute Morgen wurde mir das wieder so richtig klar, was ich für ein Terror in meinem Leben habe. Durch Überaktivität, durch Überkreativität und neue Ideen…“ Und weiter: „Aber ich bin natürlich auch geprägt durch mein Elternhaus. Meine Mutter tot, mein Vater brutal, ich mit 14 Jahren auf der Straße – sieh zu, dass du klar kommst. Was sind das alles für Startbedingungen? So gesehen kann ich sagen, es ist ja erstaunlich, was ich alles auf die Beine gestellt habe.“

Zur kommenden Dschungelprüfung müssen Jenny und Helena antreten. Ab Tag 4 sollen dann die beiden Camps zusammengelegt werden.

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