Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Trailer und Kritik zum Film

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Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Trailer und Kritik zum Film
Kate Winslet wurde vor 20 Jahren mit “Titanic” zum Weltstar, auch wenn ihre Filme in den letzten Jahren eher weniger Zuspruch erhielten. Idris Elba wiederum harrt nach Serienrollen in “The Wire” und “Luther” noch auf den großen Filmdurchbruch. Nun sind beide in “Zwischen zwei Leben” zu sehen – und darin exzellent.

Erzählt wird die Geschichte von Alex und Ben. Sie ist eine Fotojournalistin auf dem Weg zu ihrer Hochzeit, er ein Gehirnchirurg, der zur nächsten Operation fliegen muss. Beide treffen sich an einem Flughafen in Idaho, nachdem ein Schneesturm ihre Reisepläne durchkreuzt hat und ihre Flüge gestrichen wurden. Kurzerhand beschließen sie, ein Privatflugzeug zu chartern. Doch kaum in der Luft, bricht Pilot Walter zusammen und die kleine Maschine kracht gegen den Berg. Mit weit und breit nichts als Schnee und Geröll um sie herum müssen Alex und Ben um ihr Leben kämpfen.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Die Handlung

Keine 15 Minuten dauert es, bis der Film an diese Stelle kommt, doch leider wird von da ab die stramme Geschwindigkeit nicht gehalten. Stattdessen zerfasert die Handlung, und Alex und Ben verlieren sich vereinzelt in quälend gestelzten Dialogen, beispielsweise wenn Elba an einer Stelle pflichtbewusst kundtut: “Das Herz ist doch nicht mehr als ein Muskel”, um so seinen kopfgesteuerten Chirurgencharakter zu verteidigen. Alex und Ben haben zudem einen unmotiviert ins Drehbuch geschriebenen Hund an ihrer Seite, der den Absturz ohne jede Schramme überlebt hat.

Dafür, dass die Zuschauer gute eineinhalb Stunden Film nahezu vollständig mit den beiden Hauptfiguren (plus Hund) verbringen, bleiben diese ziemlich flach. Wirkliches Interesse am unvermeidlichen “Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?”-Spiel baut sich so nur schwerlich auf – ein furchtbares Fernsehfilmende tut sein Übriges, um den Gesamteindruck eines ansonsten an vielen Stellen soliden Streifens zu verschlechtern.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Die Kritik

Die Schwäche der Gebirgsschnulze ist damit ihr unentschlossenes Drehbuch, basierend auf einem Roman von Charles Martin und mehrfach umgeschrieben. Doch auch die nun solide von Hany Abu-Assad verfilmte Skript-Version von Chris Weitz und J. Mills Goodloe hat weder bei ihren Actionelementen noch mit ihrer Romanze Neues zu erzählen. Besonders die Überlebensgeschichte im Berg ist in den vergangenen Jahren deutlich engagierter erzählt worden: “Überleben!” hatte die verzweifelte Schlagkraft einer wahren Geschichte hinter sich, “Vertical Limit” war fesselnder Actionquatsch und “127 Hours” erlaubte sich mit dem im Berg eingeklemmten James Franco eine deutlich klaustrophobischere Storyline.

Wären da nicht die beiden Superstars in beeindruckend analog gefilmter Szenerie, “Zwischen zwei Leben” würde wie die beiden Hauptfiguren vollständig gegen den Berg rasen. Für sich genommen ist die Bildschirmpräsenz von Winslet und Elba oft fesselnder als ihre Liebesgeschichte oder die Spannung durch die Gefahren, die der Berg bereithält. Am Ende bleibt die Gewissheit, dass dieser Film den beiden keinen gemeinsamen Hit liefern wird.

>> Alle Filmstartzeiten zu “Zwischen zwei Leben – The Mountain between us”

(APA)

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