Zwei Demonstrationen sorgen am 24. April in Wien für Verkehrsbehinderungen

Eine der Demonstrationen endet vor dem Parlament.
Eine der Demonstrationen endet vor dem Parlament. - © APA
Am Freitagabend finden in der Wiener Innenstadt gleich zwei Demonstrationen statt. Erhebliche Staus und Verzögerungen sind zu erwarten, der ARBÖ befürchtet gar, dass die Demos den “Verkehr lahmlegen” werden.

Die Demonstrationen starten um 19 Uhr beziehungsweise 19.30 Uhr und die Polizei rechnet jeweils mit etwa 5000 Teilnehmern. Da die Strecken durch die Innenstadt führen, rechnen die ARBÖ-Verkehrsexperten mit Sperre sowie erheblichen Staus und Verzögerungen im Abendverkehr.

Demonstranten ziehen vom Karlsplatz zum Parlament

Zur Demonstration anlässlich des “100. Jahrestages des armenischen Genozids” werden sich die Teilnehmer ab 18 Uhr im Resselpark beim Karlsplatz sammeln. Ab ca. 19.30 Uhr wird der Demonstrationszug über die Kärntner Straße zum Opernring ziehen, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet. Von dort geht es über den Burgring und den Dr. Karl-Renner-Ring zum Parlament. Dort soll gegen ca. 22 Uhr die Schlusskundgebung abgehalten werden.

Zweite Demo führt zum Ballhausplatz

Die zweite Demonstration hat ihren Sammelort am Christian-Broda-Platz im 6. Bezirk. Über die Kaiserstraße, die Blindengasse und die Alserstraße ziehen die Teilnehmer über die Universitätsstraße. Von dort geht es weiter über die Schottengasse, die Herrengasse und den Michaelerplatz sowie die Schauflergasse zum Ballhauplatz. Hier soll gegen 21 Uhr die Schlusskundgebung stattfinden. Im Zuge der Demonstrationen wird es zu zeitweiligen Sperren und Umleitungen entlang der Marschstrecken selbst und den umliegenden Straßenzügen kommen.

Kilometerlange Staus in Wien befürchtet

“Die Polizei ist bemüht, die Sperren so kurz als möglich zu halten. Angesichts der vermutlich sehr hohen Teilnehmerzahl werden die Sperren allerdings länger dauern. Kilometerlange Staus und lange Verzögerungen werden im Zuge des Freitag-Abend-Verkehrs sicher nicht ausbleiben. Auch die Öffis sind von den Demonstrationen direkt betroffen. Die betroffenen Autobus- und Straßenbahnlinien werden angehalten beziehungsweise kurzgeführt oder umgeleitet”, sagt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

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