Zeitumstellung: Hilfreiche Tipps zur Winterzeit-Umgewöhnung

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Zeitumstellung: Ab Sonntag ist Winterzeit
Zeitumstellung: Ab Sonntag ist Winterzeit - © DAPD (Sujet)
In der Nacht auf Sonntag war Zeitumstellung – bekanntlich wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Obwohl man dadurch länger schlafen kann, vergehen ein paar Tage, bis sich die “innere Uhr” wieder einpendelt. Wir haben Tipps, die dabei helfen.

Die Uhren in Europa gehen wieder anders. Die Sommerzeit ist am Sonntag zu Ende gegangen. Die Uhren wurden um eine Stunde – von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr – zurückgestellt, somit wurde eine Stunde dazu gewonnen.

Für die nächsten fünf Monate befinden wir uns in der “Normalzeit”. Die Zeitumstellung hat ihren Ursprung in der Ölkrise von 1973 und sollte Energie sparen helfen. Österreich beschloss die Einführung der Sommerzeit erst 1979. Doch die Zeitumstellung geht nicht spurlos an uns vorüber – sie führt gewissermaßen zu einem “Mini-Jetlag” für unseren Körper und kann zu Schwankungen im Bio-Rhythmus führen.

“Nebenwirkungen” der Zeitumstellung

Der Körper verbraucht durch die Umstellung der “inneren Uhr” mehr Energie und das schlägt sich in Übermüdung, Herz-Kreislauf-Problemen, sowie Schlafstörungen nieder. Große Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Verdauungs-, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen sind nicht selten auftretende Probleme des eigentlich geringen Zeitunterschieds von 60 Minuten.

Der ARBÖ gibt hilfreiche Tipps zur raschen Umgewöhnung auf die Winterzeit, die nicht nur, aber besonders auch für Autofahrer relevant sind. Denn in der Umstellungsphase erhöht sich die Unfallgefahr und es kommt laut Studie des ARBÖ-Partnerklubs Auto Club Europa (ACE) zu mehr Verkehrsunfällen, da die Aufmerksamkeit der Autofahrer leidet.

Tipps zur Umstellung auf Winterzeit

  • In den Tagen nach der Zeitumstellung sollte man besonders aufmerksam in den eigenen Körper “hineinhören”, um bei auftretenden Symptomen besser eine Pause einlegen – dies gilt besonders, aber nicht nur, für Autolenker, die sich auch gegen die früher hereinbrechende Dunkelheit und die winterlichen Fahrverhältnisse wappnen müssen.
  • Am Samstagabend sollte man nicht zuviel essen, sowie wenig bis keinen Alkohol konsumieren.
  • In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung heißt es üppige Mahlzeiten am Abend meiden. Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke sollten ab drei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr getrunken werden.
  • Bei auftretender Müdigkeit, Kreislaufschwäche oder Unkonzentriertheit nach Möglichkeit eine kurze Erholungspause einlegen. An die frische Luft gehen, sich bewegen und ausreichend trinken – natürlich antialkoholische Getränke.
  • Nicht vergessen, alle Uhren um eine Stunde zurück zu drehen – auch die Uhr im Auto, falls sich diese nicht automatisch umstellt.

“Bis sich der Körper an die neue Zeiteinteilung angepasst hat, kann es ein paar Tage dauern. Danach sollte es keine Konzentrationsschwächen oder Störungen des Bio-Rhythmus mehr geben”, so der ARBÖ Informationsdienst.

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