Winterreifenpflicht gilt noch bis 15. April

Auf der schneebedeckten Höhenstraße in Wien tobte Sturmtief "Niklas" zum Leidwesen der Autofahrer
Auf der schneebedeckten Höhenstraße in Wien tobte Sturmtief "Niklas" zum Leidwesen der Autofahrer - © APA
Starker Regen, Graupelschauer und Schneefall – das Sturmtief “Niklas” hat Österreich derzeit fest im Griff. Besondere Vorsicht ist im Straßenverkehr geboten: Noch bis zum 15. April gilt die Winterreifenpflicht.

Allzu früh auf Sommerreifen umzusteigen, empfiehlt sich nicht – Autofahrer müssen aufgrund der “situativen Winterausrüstungspflicht”, oder schlicht Winterreifenpflicht, noch zwei Wochen bei Schnee, Matsch oder Eis mit Winterreifen unterwegs sein. Für Lkw gilt die Pflicht sogar unabhängig von der Witterung.

Winterreifen und Schneeketten: Vorschriften

Bei Pkw können alternativ auf mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten montiert werden. Erlaubt ist das allerdings nur dann, wenn die Straße (fast) durchgängig mit Schnee oder Eis bedeckt ist.

Verstöße werden mit einer Strafe von 35 Euro geahndet. Werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, drohen Bußgelder in der Höhe von bis zu 5.000 Euro. Als Winterreifen werden gesetzlich Modelle anerkannt, die mit den Bezeichnungen “Matsch und Schnee” (M+S, M.S. oder M&S) gekennzeichnet sind und mindestens vier Millimeter, bei Diagonalreifen fünf Millimeter Profiltiefe aufweisen. Auch Micro-Cars müssen mit Winterreifen ausgestattet sein.

Fakten zur Winterreifenpflicht

Für Lkw über 3,5 Tonnen und Omnibusse gilt eine Winterreifenpflicht unabhängig davon, ob auf der Fahrbahn Schnee liegt oder nicht. Die Winterreifenpflicht gilt von 1. November bis 15. April, für Busse bis 15. März.

(apa/red)

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