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Wiener U1-Ausbau nimmt Gestalt an: "Voll im Zeitplan"

U1 Verlängerung, Begehung der Baustelle.
U1 Verlängerung, Begehung der Baustelle. ©Wiener Linien/Johannes Zinner
Der Ausbau der U1 zur längsten U-Bahnlinie Wiens dürfte gut vorangehen: Unter Beisein von Verkehrsminister Alois Stöger und Finanzstadträtin Renate Brauner (beide SPÖ) hat Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer die Baufortschritte für die Verlängerung nach Oberlaa präsentiert. Nach dem Durchstich wurde nun mit der Innenauskleidung der Tunnelröhren begonnen.
Wiens Geistertunnel
Verlängerung der U1: Ausbau

Bis zum Herbst 2017 soll der Ausbau fertig sein.

Fünf neue Stationen kommen bei der Verlängerung der roten Linie in den Süden dazu. Rund die Hälfte der 4,6 Kilometer langen Strecke verläuft unter der Erde. Einige Abschnitte im Untergrund – wie etwa der Teil zwischen der bisherigen Endstation Reumannplatz und der künftigen Haltestelle Troststraße – sind bereits fertig verschalt. Hier werden demnächst die Gleise verlegt und elektrische Anlagen installiert, erläuterte Steinbauer im Zuge des Medientermins.

Linie U1: Status Quo der Verlängerung

Die Stationsgebäude Troststraße, Altes Landgut und Alaudagasse, wo die U-Bahn aus dem Dunkeln tauchen wird , sind ebenfalls schon im Rohbauzustand. Bei den Haltestellen Neulaa und Oberlaa ist man noch nicht soweit. 600 Millionen Euro schlägt der U1-Ausbau zu Buche, der u.a. die 6.000 Wohnungen umfassende Per-Albin-Hansson-Siedlung anbinden wird. Die Kosten teilen sich – wie schon bei früheren U-Bahn-Projekten – Stadt und Bund zur Hälfte.

Man liege voll im Zeit- und Budgetplan, versicherte Steinbauer. Brauner freute sich, dass durch das Vorhaben bis zu 300 Firmen Aufträge erhielten und dadurch 16.000 Arbeitsplätze gesichert würden.

Mehr zum Thema: Vor Ort beim U1-Tunnelausbau.

(APA)

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