Wiener Tierschutzverein nimmt die Tierrettung nach Aus wieder auf

Madeleine Petrovic, Präsidentin des WTV und Romana Stremnitzer, Vizepräsidentin des WTV, beim Pressetermin zum Thema Tierrettung
Madeleine Petrovic, Präsidentin des WTV und Romana Stremnitzer, Vizepräsidentin des WTV, beim Pressetermin zum Thema Tierrettung - © WTV
Mit Ende Juni hatte der Wiener Tierschutzverein (WTV) eigentlich seine Tierrettung eingestellt, die Stadt übernahm mit einem eigenen Notfalldienst. Nun wird – nach Beschwerden über die neue, städtische Tierrettung – der Betrieb wieder aufgenommen.

Dies gab der Tierschutzverein am Donnerstag bei einem Pressetermin bekannt. Bis 30. Juni hatte der Tierschutzverein die Tierrettung im Auftrag der Stadt betrieben, dann endete der Leistungsvertrag – die Stadt übernahm selbst.

Beschwerden über die Tierschutz-Hotline

Seitdem hätten den Tierschutzverein Beschwerden über die Erreichbarkeit der städtischen Hotline und lange Wartezeiten erreicht, so WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic. Verletzte Tiere, die zum Tierschutzhaus gebracht würden, müsse man derzeit quer durch die Stadt zum Tierquartier schicken. Deshalb habe man beschlossen, die Tierrettung in neuer Form zu reaktivieren.

Wiener Tierschutzverein betreibt wieder Tierrettung

Die bekannte Hotline 01/699 24 80 sei ab sofort wieder erreichbar – dort werde Beratung und Vermittlung zu städtischen Tierrettung angeboten, Beratung dabei sogar 24 Stunden am Tag. Sollte es notwendig sein, werde man auch selbst wieder Ausfahrten unternehmen – allerdings nur untertags. Für WTV-Mitglieder soll es künftig zudem einen eigenen Rettungsdienst geben.

Keine Konkurrenz zur Stadt Wien

Die Fahrten bzw. der Betrieb der Hotline erfolge derzeit auf eigene Kosten des WTV. Es gehe dabei aber nicht um Konkurrenz zur Stadt, sondern um die bestmögliche Versorgung der Tiere, betonte Petrovic. Die Stadt bzw. das städtische Tierquartier werde deshalb auch über jeden Rettungseinsatz des WTV informiert, für sie sei eine Kooperation der beiden Tierheime – aufgeteilt nach Bezirken – sinnvoll.

(apa/red)

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