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Wiener Staatsballett: Solistin wegen Nacktfotos entlassen

Wiener Staatsballett: Solistin wegen Nacktfotos entlassen © Moritz Schell
Das Wiener Staatsballett hat die Solistin Karina Sarkissova entlassen, nachdem sie nackt im Magazin "Wiener" posiert hatte. Die gebürtige Russin fühlt sich "als Frau diskriminiert".

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Das Wiener Staatsballett hat die Solistin Karina Sarkissova entlassen. Die Direktion der Staatsoper und des Balletts bestätigte dies nach einem Bericht der Tageszeitung "Österreich" (Donnerstag-Ausgabe). Demnach wurde die Solotänzerin aufgrund von Nacktfotos im Magazin "Wiener" Ende August gekündigt.

Bereits im Mai 2010 sei Sarkissova vom damaligen Ballettchef Gyula Harangozo "verwarnt" worden, weil in der Juni-Ausgabe des Magazins "Penthouse" Nacktfotos von ihre veröffentlicht wurden. "Diese Fotos wurden zudem unerlaubterweise in der Wiener Staatsoper gemacht", so die Stellungnahme der Direktion.

Schockiert über "die nackte Ballerina"

Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte Staatsopern-Direktor Dominique Meyer, die Compagnie sei "schockiert" gewesen über die neuerlichen Fotos, die in der Rubrik "Sex" erschienen. Besonders die Cover-Aufschrift "Die nackte Ballerina - Ballett wie wir es lieben" störte den Direktor, der den Vorfall als einzigartig in der Geschichte der Staatsoper beschrieb.

Die gebürtige Russin Sarkissova (Jahrgang 1983) erhielt ihre Ausbildung an der Bolschi School und in St. Pölten. Seit 2000 ist sie Mitglied des Staatsopernballetts, seit 2009 als Solotänzerin. Gegenüber "Österreich" gab die Tänzerin an, sie fühle sich "als Frau diskriminiert".

Die Bilder wurden von Fotograf Moritz Schell aufgenommen. Mehr Infos unter www.moritzschell.com.



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