Wiener Linien: Baubeginn für die verlängerte Strecke der Bim-Linie 26

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Beim 26er-Spatenstich waren Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer vor Ort
Beim 26er-Spatenstich waren Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer vor Ort - © Vienna Online/Alexander Blach
Am Freitag wurde in Wien-Donaustadt der Spatenstich für die neue Strecke der Straßenbahn-Linie 26 gesetzt. Zehn neue Haltestellen werden ab 2013 für kürzere Wege und bessere Verbindungen zwischen Donaustadt und Floridsdorf sorgen.

Freitagvormittag wurden die Bauarbeiten an der Neubaustrecke der Straßenbahnlinie 26 am Gewerbepark Stadlau von Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer eingeleitet. Mit zehn neuen Haltestellen wird die neue Linie 26 ab Herbst 2013 die Bezirke Donaustadt und Floridsdorf, drei U-Bahnstationen (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) sowie die S-Bahn umsteigefrei verbinden.

Linie 26: Von Kagraner Platz bis Hausfeldstraße

Die 4,6 km lange Neubaustrecke des 26ers startet an der U1-Station Kagraner Platz, überquert dann den Gewerbepark Stadlau auf einer Hochstrecke und endet nach zehn Stationen an der U2-Station Hausfeldstraße. Der 26er wird gleichzeitig mit der Eröffnung der U2-Verlängerung in die Seestadt Aspern seinen Betrieb aufnehmen und den Fahrgästen einen optimalen Anschluss zur Verfügung stellen.

“Die Straßenbahn bildet gemeinsam mit der U-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Wien. Mit dem U-Bahn-Ausbau und den neuen Straßenbahnlinien stellt die Stadt Wien gemeinsam mit den Wiener Linien den Fahrgästen auch in Zukunft ein hochwertiges, komfortables und vor allem umweltschonendes Streckennetz zur Verfügung. Denn U-Bahn und Bim sorgen dafür, dass der Großteil der Fahrgäste in Wien abgasfrei mit Strom unterwegs ist”, so Brauner.

“Mit dem Ausbau der Infrastruktur steigern wir die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel und die Zufriedenheit unserer Kunden. 2012 ist das Jahr der Straßenbahn”, erklärt Steinbauer. 

20 Prozent mehr Öffi-Nutzung in Donaustadt

Mit der Eröffnung der U2-Verlängerung vom Stadion zur Aspernstraße im Herbst 2010 gewannen die Öffis in der Donaustadt, dem flächenmäßig größten Bezirk Wiens, immer mehr an Beliebtheit. Eine Studie der Wiener Linien zeigt, dass sich der Öffi-Anteil in der gesamten Donaustadt von 28% vor Eröffnung der U2-Verlängerung (September 2010) binnen eines Jahres auf 34% erhöht hat. Das entspricht einer Steigerung um 20 Prozent.

Weitere Bim-Ausbauten: 25er und D

Bereits zum Jahreswechsel 2012/2013 wird die neue Linie 25 unterwegs sein. Dafür wird in den nächsten Monaten eine kurze Neubaustrecke durch die Tokiostraße gebaut. Die beiden Straßenbahnlinien fungieren dann als schnelle Querverbindung in Floridsdorf und Donaustadt.

Auch im Süden der Stadt wird das Netz erweitert. Mit Teilinbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs 2012 wird die Linie D zum neuen Hauptbahnhof verlängert. Damit ist der Hauptbahnhof nicht nur gut an die U-Bahn, sondern auch an die Straßenbahn angeschlossen. Das Wiener Straßenbahnnetz ist das fünftgrößte weltweit, 2010 hat die Tramway 190 Mio. Fahrgäste gezählt. Mit Streckenausbauten wie jenem der Linie 26 sind die Weichen für den Erfolgskurs der Wiener Straßenbahnen jedenfalls weiterhin gestellt.

Live vom Spatenstich


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